Worum geht es?

Die städtische Medienlandschaft soll durch eine spezielle Zeitung bereichert werden, die etwa vierteljährlich erscheint und alles Wissenswerte zur Agenda 21, insbesondere zu lokalen Aktivitäten, enthält. Hierzu zählen die Arbeit in den Projektgruppen, die Ent-scheidungen der Kommunalpolitik sowie Nachhaltigkeitsmaßnahmen der Verwaltung. Bürgerinitiativen, Schulen, Vereine etc. sollen sich an der Zeitung durch Interviews oder eigene Beiträge beteiligen können. Für Agenda-Neuigkeiten aus anderen Städten ist ebenfalls eine Rubrik vorgesehen. Auch über Veranstaltungen zu Themen wie zum Beispiel Ressourcenschutz, nachhaltige Stadtentwicklung und regenerative Energien soll berichtet werden. Ideenbörsen, Kommentare und Leserbriefe sollen den Inhalt der Zeitung abrunden, die im wesentlichen mit Textbeiträgen freier Autoren gestaltet werden soll. Es ist beabsichtigt, die Zeitung kostenlos zu verteilen.

Was ist zu tun?

Zunächst sind die technischen und personellen Voraussetzungen zur Produktion der Zeitung zu schaffen. Dies schließt zum Beispiel die Bereitstellung entsprechender Hard- und Software sowie die Möglichkeit des Drucks und der Distribution ein. Außerdem ist ein Redaktions- und Gestaltungsteam sowie die Mitarbeit freier Autoren zu organisieren. 

Wer macht mit?

Die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer entstammen unterschiedlichen beruflichen Bereichen. Wenngleich keine professionellen Zeitungsmacher vertreten sind, bringen einige durchaus Erfahrungen mit der Herstellung einer Zeitung mit. Da die Agenda-Zeitung als ein Instrument aktiver Bürgerbeteiligung gedacht ist, sind alle Interessierten aufgefordert, sich zu beteiligen.

Aktueller Stand

Die Agenda21-Projektgruppe hat einen gemeinnützigen Verein unter der gleichnamigen Bezeichnung gegründet. Gestaltung wie Layout der Zeitung wurden in Zusammenarbeit mit einer Grafikagentur entworfen. Der Entwurf eines Titelblattes wurde im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. Für die Einrichtung eines Redaktionsbüros sowie die Finanzierung der Herausgabe wurden Fördermittel beantragt, die jedoch nicht bewilligt worden sind.

Leider konnten bis heute keine Lösungen für die personellen und finanziellen Aufwendungen, die mit der Herausgabe und dem Druck eines derartigen Printmediums verbunden sind, gefunden werden. Die Agendagruppe war damit schlichtweg überfordert.

Sie hat daraufhin im Jahre 2004 eine eigene, von der Stadtverwaltung unabhängige, Internetpräsenz aufgebaut. Nach anfänglichen Erfolgen konnte jedoch auch dieses Projekt leider nicht weitergeführt werden. Die Aktivitäten der Projektgruppe ruhen seitdem.