Worum geht es?

Die Oldenburger Lokale Agenda 21-Projektgruppe “Interkultureller Stadtführer” möchte mit einer Broschüre gleichen Namens allen Menschen, die in Oldenburg leben oder neu nach Oldenburg kommen - dies gilt im besonderen für Menschen ausländischer Herkunft - einen Leitfaden bereitstellen, der wichtige Informationen zum Zusammenleben der verschiedenen Kulturen in Oldenburg beinhalten soll.

Gemäß dem Motto: “Integration ist kein einseitiger Prozess, sondern muss von allen Beteiligten des gesellschaftlichen Lebens gestaltet werden” soll ein in sich gegliederter Leitfaden erstellt werden, der in verschiedenen Bereichen eingeteilt und teilweise mehrsprachig verfasst ist.

Inhaltliche Schwerpunkte des Interkulturellen Stadtführers:

    • Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für MigrantInnen
    • Politisches Engagement und Politische Initiativen
    • Beratungsstellen und Behörden

Die etwa 120 Seiten starke Broschüre soll die vielfältigen Möglichkeiten des Dialogs zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen, mit unterschiedlichen Religionen oder politischen Weltanschauungen, aufzeigen. Beratungs- und Bildungsangebote sollen ebenso in der Broschüre enthalten sein wie kulturelle und politische Betätigungsmöglichkeiten. Die Broschüre leistet somit einen Beitrag für einen lebendigen Dialog der Kulturen.

Was ist zu tun?

Der Führer ist von der Projektgruppe nach mehrjähriger Arbeit Anfang 2003 fertiggestellt worden und könnte gedruckt werden. Der Gruppe stehen jedoch die hierfür nötigen Finanzmittel in Höhe von 6000 Euro nicht zur Verfügung.

Ende 2003 wurde vom agenda büro ein Antrag auf Gewährung einer Landeszuwendung gestellt und bei der Bezirksregierung eingereicht. Er wurde aber nicht bewilligt.

Damit ist die Sicherstellung der Finanzierung das gegenwärtige Hauptproblem bei der Umsetzung dieses Agendaprojektes.

Ferner bestehen Überlegungen, den Text der Broschüre in das Internet zu stellen und damit - wenn schon keine Broschüre gedruckt werden kann - wenigstens online verfügbar zu machen. Dies setzt jedoch - neben einer Überprüfung und Aktualisierung der gesammelten Daten - einen Konsens darüber innerhalb der Agendagruppe voraus. Diese hat ihre Aktivitäten jedoch zurzeit eingestellt (Stand: Juni 2006).

Wer macht mit?

Die Projektgruppe setzt sich aus Einzelpersonen sowie Mitgliedern von verschiedenen kulturellen, politischen, kirchlichen und städtischen Einrichtungen zusammen.

Aus der Gruppe heraus haben sich drei Teilgruppen gebildet, die Informationen zu folgenden Bereichen zusammen tragen sollen:

    • Welche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen gibt es in den Bildungseinrichtungen Oldenburgs für MigrantInnen?
    • Welche politischen, kulturellen und kirchlichen Einrichtungen oder Initiativen gibt es für ausländische MitbürgerInnen in Oldenburg?
    • An welche Beratungsstellen oder Behörden können sich ausländische MitbürgerInnen wenden?

Im gemeinsamen Plenum wurden die Ergebnisse der Teilgruppen vorgestellt und über einen Zeitraum von 1998 bis 2003 diskutiert.

Aufgrund finanzieller und personeller Probleme ruhen die Aktivitäten zurzeit (Stand: Juni 2006).

Aktueller Stand

Die Agendagruppe hat ihre Aktivitäten zurzeit eingestellt (Stand: Juni 2006). Das Projekt ruht.