Worum geht es?

Von den jährlich eingesetzten Pestiziden in der Bundesrepublik (200 Tonnen) nimmt die Gruppe der sogenannten Unkrautvernichtungsmittel den größten Anteil (131 Tonnen) ein. Der Projektgruppe geht es um eine Reduzierung des Pestizideinsatzes zumindest dort, wo Bürgerinnen und Bürger erreicht werden können: als Haus- und Gartenbesitzer. Es soll über die Gefahren, die von diesen Stoffen ausgehen, informiert und gewarnt werden. Die Projektgruppe wendet sich auch insbesondere an Schulen, die sie in entsprechende Aktivitäten mit einbeziehen möchte.

Was ist zu tun?

Es soll eine Recherche über vorhandene Literatur unternommen werden, die Aufschluss über Alternativen zum Pestizidgebrauch gibt. Über Schaukästen in Räumen z.B. der Kleingärtnervereine kann auf die Problematik hingewiesen werden. Genossenschaft, Landwirtschaftskammer und Verbraucherberatung sollen hinsichtlich erforderlicher Informationen oder einer Zusammenarbeit angesprochen werden. Es ist geplant, im Zuge von Exkursionen zu Biohöfen und Lehr-Kleingärten alternative Methoden der Unkrautbekämpfung zu vermitteln.

Wer macht mit?

Die Projektgruppe setzt sich zusammen aus Mitgliedern des Kleingartenvereins und einer Teilnehmerin mit entsprechend fachlichem Hintergrund. Interessenten sind herzlich eingeladen, sich in der Projektgruppe mit dem Thema zu befassen und bei der Öffentlichkeitsarbeit mit zu machen.

Aktueller Stand

Die Projektgruppe hat mit einem an alle Oldenburger Schulen adressierten Schreiben dazu aufgerufen, sich an der Kampagne zu beteiligen. Vorgeschlagen wurden schuleigene Projekte, in denen es um die Untersuchung eingesetzter Pestizide in den Kleingärten geht. Darüber hinaus bot die Projektgruppe verschiedene Lernmodule an, wie z.B. das kennen lernen heimischer Schädlinge, die Vielfalt an Gartentypen und von Anbauformen, die Information zur Schädlichkeit der Pestizide und die Alternativen zum Pestizideinsatz. Die Nutzung schuleigener Gärten als auch zur Verfügung gestellter kleiner Pazellen im Kleingartenverein für entsprechende Lehrzwecke wurden diskutiert.

Die Agendagruppe hat ihre Aktivitäten zurzeit eingestellt (Stand: Juni 2006). Das Projekt ruht.