Kompetenzzentrum Bauen und Energie (KoBE)

Die meisten Oldenburger wohnen in einem Einfamilienhaus. Es ist für viele die bevorzugte Wohnform, und die Bürger schätzen den Gartenstadtcharakter ihrer Heimat sehr.

Doch ist diese Wohnform alles andere als nachhaltig – sie verbraucht relativ viel Fläche, fördert die Zersiedlung der Landschaft, erzeugt viel Verkehr und verschlingt viel Heizenergie.

Durch den großen Bestand an älteren, schlecht Wärme gedämmten, Einfamilienhäusern liegt der Heizwärmeverbrauch in Oldenburg um rund 30 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Das Energieeinspar-Potenzial ist also enorm. Für etwa drei Viertel des Gebäudebestandes ist eine energetische Sanierung nicht nur ökologisch sinn-, sondern vor allem finanziell reizvoll.

Energiesparen beim Modernisieren und Bauen – wie geht das? Das Oldenburger Kompetenzzentrum Bauen und Energie (KoBE), entstanden aus der gleichnamigen Agendagruppe, zeigt allen Interessierten, was es für Energiesparmöglichkeiten gibt. Dafür steht das gebündelte Know-how von Architekten, Ingenieuren und weiteren Praktikern aus Bildung und Wirtschaft, die sich in KoBE zusammengeschlossen haben.

KoBE mit eigener Fernsehsendung

Mit KoBE-TV hat unsere Agendagruppe sogar eine eigene regelmäßige Fernsehsendung: An jedem zweiten Freitag im Monat um 20.30 Uhr strahlt der Fernsehkanal „oldenburg eins“ das Verbrauchermagazin live aus.

 

Bundesweite Beachtung

Das Oldenburger Agendaprojekt „KoBE“ ist in die Projektdatenbank für Nachhaltige Entwicklung „Gute-Beispiele“ von Agenda transfer-Agentur für Nachhaltigkeit aufgenommen worden. Dort werden ausgesuchte Projekte vorgestellt, die besonders anschaulich sind, gute Erfahrungen dokumentieren und beispielhaft auch für andere Kommunen oder Agenda-Projekte sein können.

Eine schöne Anerkennung und Werbung für die Oldenburger Agenda 21 und die Stadt schlechthin!

Viele Informationen

Die Agenda-Gruppe konnte von Beginn an große Erfolge erzielen und gründete 2004 einen gemeinnützigen Verein, den Kompetenzzentrum Bauen und Energie (KoBE) e. V. mit Sitz in Oldenburg. Vertreten durch den jeweiligen Baudezernenten ist auch die Stadt Oldenburg dort Mitglied.

Aufgrund dieser Vereinsstruktur und der großen Selbstständigkeit von KoBE haben die Mitglieder Ende 2013 beschlossen, sich aus dem Agenda-Prozess zu verabschieden und unabhängig davon am Thema weiter zu arbeiten.

Die Internetseite sowie viele Informationen zu den Vereinsaktivitäten finden Sie hier: www.kobe-oldenburg.de »