Kaffee aus Fairem Handel

„Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte ProduzentInnen und ArbeiterInnen – insbesondere in den Ländern des Südens – leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Fair Handels-Organisationen engagieren sich – gemeinsam mit VerbraucherInnen – für die Unterstützung der ProduzentInnen, die Bewusstseinsbildung sowie die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels.“ 
(Definition der internationalen Vereinigung der Dachorganisationen des Fairen Handels FINE, 2002)

Weltweit leben rund 25 Millionen Menschen direkt vom Kaffeeanbau: Etwa ein Drittel der gesamten Rohkaffeeernte stammt von benachteiligten Kleinproduzentinnen und -produzenten, die häufig keinen angemessenen Erlös für ihren Kaffee erzielen können. Besonders ihnen gilt die Unterstützung des Fairen Handels: In Mittel- und Lateinamerika produzieren Kleinbauern und -bäuerinnen den Rohkaffee für den Oldenburg Kaffee und den Oldenburg Espresso.
Seit dem Sommer 2004 hat Oldenburg einen eigenen Stadtkaffee und folgt damit dem Beispiel vieler anderer Kommunen: Die Städtekaffees aus Fairem Handel stehen für eine gerechtere, partnerschaftliche Beziehung zwischen den Produzentinnen und Produzenten im Süden und den Konsumentinnen und Konsumenten im Norden. Das Ziel dieser Projekte ist es, durch den Städtenamen in Verbindung mit einem Premium-Kaffee die Verbraucher auf den Fairen Handel und seine Hintergründe aufmerksam zu machen. Gleichzeitig soll den Produzenten und Produzentinnen durch den Verkauf ihres Kaffees gemäß der Kriterien des Fairen Handels ein existenzsicherndes Einkommen garantiert werden.

Agenda 21: Global denken – lokal handeln

Der Faire Handel verwirklicht beispielhaft die Devise der Agenda 21 „Global denken – lokal handeln“. Seine Ziele stimmen mit allen wesentlichen Inhalten des 1992 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Aktionsprogramms für eine nachhaltige Entwicklung überein, insbesondere mit den Kapiteln: internationale Zusammenarbeit, Armutsbekämpfung, Veränderung der Konsumgewohnheiten in den Industrieländern, Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft und Erhaltung der biologischen Vielfalt. Fairer Handel setzt sich für die Teilhabe von Frauen an einer gerechten Entwicklung ein. Er stärkt außerdem die Position der Kleinbauern und benachteiligter indigener Gruppen und leistet Hilfe zur Selbsthilfe.
Mit dem Kauf von Oldenburg Kaffee und Oldenburg Espresso verbinden Oldenburgerinnen und Oldenburger höchsten Kaffeegenuss mit der Existenzsicherung der Produzentinnen und Produzenten. Und die langfristigen fairen Handelsbeziehungen ermöglichen den Familien Zukunftsperspektiven, zum Beispiel für die Ausbildung ihrer Kinder.


Fairer Handel - ein Gewinn für alle!

Kontakt

Informationen zum Thema Kaffee aus Fairem Handel und unserem Projekt finden Sie unter www.oldenburg-kaffee.de » oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Auf unseren Internetseiten finden Sie auch eine aktuelle Liste der Kaffee-Verkaufsstellen.

Projekt Oldenburg Kaffee im Ökumenischen Zentrum Oldenburg e.V.
Anne-Karin Kress
Walburga Hahn
Kleine Kirchenstraße 12 (Weltladen)
26122 Oldenburg
Telefon/Fax 0441 248 95 24
E-Mail: info(at)oldenburg-kaffee.de