Worum geht es?

Amphibien in Oldenburg

Artenschutz gemäß der Agenda 21:
 
Lebensräume für bedrohte Amphibien sollten auch bei wirtschaftlicher Nutzung von Feuchtgebieten soweit wie möglich erhalten bleiben. Ersatzlebensräume sind direkt vor Ort anzulegen.

Unsere heimischen Amphibien (Lurche) gehören zu den bedrohten Tierarten. Die Hauptursache für die Bedrohung ist das Verschwinden geeigneter Biotope mit adäquaten Laichgewässern und das Zerschneiden der Lebensräume durch den Straßenbau.
In Oldenburg-Wechloy haben wir bisher 6 Arten nachgewiesen:
Seefrosch (Rana ridibunda), Grasfrosch (Rana temporaria), Erdkröte (Bufo bufo), Bergmolch (Ichthyosaura alpestris), Teichmolch (Lissotriton vulgaris) und den Fadenmolch (Lissotriton helveticus). Alle heimischen Amphibien stehen nach der Bundesartenschutzverordnung unter Schutz. Auf der „Roten Liste Niedersachsen“ sind Fadenmolch, Bergmolch und Seefrosch als gefährdet eingestuft (Stufe 3).

Gefährdung

Zum Wohle der – zweifellos auch sehr wichtigen – Wirtschafts- und Stadtentwicklung sind sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart die Biotope der Amphibien zerstört worden. Besonders das Zuschütten von Kleingewässern (Teichen, Regenrückhaltebecken, Gräben) ist problematisch, da die meisten Amphibien-Arten für die Fortpflanzung das Gewässer bevorzugen, in dem sie selbst geboren wurden.

Hier finden Sie nähere Informationen zur Gruppe.

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