Erlenpflanzung an der Haaren am 3. Juni 2013

Der Prallhang des Wanderweges entlang der Haaren war erneut durch Erosion angegriffen worden Die Gruppe „Aqua, Wasser, Water“ der Lokalen Agenda 21 hat daraufhin der Bitte der Wasseracht entsprochen und in Abstimmung mit der Stadt Oldenburg Jungerlen aus der Herkunft „OLantis“ an die sensiblen Stellen gepflanzt. Auf diese Weise wird für eine nachhaltige und darüber hinaus biologisch sinnvolle Befestigung des Ufers gesorgt.

Die Saat für die gepflanzten Jungerlen war im Zuge einer Lehrstunde der Carl von Ossietzky Universität (Prof. Dr. Astrid Kaiser) im Winter 2011/2012 beispielhaft geerntet und anschließend zu gesund verschulten Pflanzen in einem Privatgarten erzogen worden. Bei der Pflanzung war eine zweite frühere Uferbefestigung mittels Erlen in der unmittelbaren Nähe in Augenschein genommen worden. Die inzwischen fast mannhohen Bäume haben sich zu einer starken Uferbefestigung entwickelt. Auch hier erweist sich der Lebendverbau der Ufer als beste Methode. Sie ist zudem unschlagbar preiswert und ist wichtig für das UN-Ziel des Jahrzehnts der Biodiversität.

Bereits im Vorjahr wurden an einer strömungstechnisch schwierigen Strecke der Südbäke in der Nähe des Rauhehorst von der Agenda-Gruppe einige Erlen gepflanzt.

Erlen als natürliche Uferbefestigung (alljährlich seit 2002)

Baumwurzeln halten auf natürliche Weise den Uferrand und geben Lebensraum für Flora und Fauna.

An verschiedenen Fließgewässern innerhalb der Stadt hat die Agendagruppe - in Zusammenarbeit mit der Fischereijugend und in Abstimmung mit der Naturschutzbehörde - Erlen als lebende Uferbefestigung gepflanzt.

Stadtgraben am Staatstheater, ein Jahr nach der Bepflanzung

Ein paar Meter weiter am Theaterwall: auch so kann ein Flussufer aussehen...

Auch an der Husbäke am Stadion Marschweg war die Agendagruppe aktiv und pflanzte Erlen zur Uferbefestigung.

Im Winterhalbjahr 2007/2008 werden erneut Erlen aus original Oldenburger Saatgut mit der Jugendgruppe des Sportfischervereins Oldenburg e. V. nach Absprache mit den zuständigen Wasserverbänden gepflanzt.