Gräben erhalten!

Die Agendagruppe setzt sich schon seit längerem für den Erhalt und den Ausbau von Gräben, insbesondere Straßenseitengräben ein. Sie hat ihren Standpunkt in einem Schreiben an Rat und Verwaltung der Stadt Oldenburg sowie Wasserverbände und andere Institutionen vom 13.2.2008 so formuliert:

"(...)Wir sind der Auffassung, dass die Stadt Oldenburg gut daran täte, auf den Bau von Regenwasserkanälen zu verzichten und stattdessen für Versickerung zu sorgen und das überschüssige Wasser in offene Gräben abzuleiten. Der Anteil des öffentlichen Grüns sollte so beim Neubau eines jeden Straßenzugs vergrößert werden. Angesichts des Klimawandels und der Qualität der innerstädtischen Luft sollte dies im übrigen für jede Siedlung gelten, um einen Ausgleich für Versiegelungen zu finden und den Anstieg der Temperatur durch Verdunstung und Assimilation mit Hilfe kleinstteiliger Grünflächen innerhalb des Pflasters, Asphalts und sonstiger Versiegelung zu mäßigen. Dies gilt auch für Straßenerneuerungen, für die der Grundsatz gelten sollte: „Gräben nicht verrohren - Regenwasserkanäle wieder öffnen -  Seitenräume begrünen“.

Hinsichtlich der Kosten der Unterhaltung der Gräben sind wir der Auffassung, dass diese auch mit Hilfe nachdrücklichen Werbens für Grabenpatenschaften reduziert werden können. Wir haben dafür mit den zuständigen Fachdiensten der Stadt ein Konzept erarbeitet. Wenn unsere ehrenamtlichen Kräfte es zulassen, werden wir auch 2008 wieder einen „Grabenwettbewerb“ veranstalten.(...)"