Was ist zu tun?

Auf Anregung der Interessengemeinschaft Mobilfunk Oldenburg (IMoO) ist Anfang 2002 der städtische Arbeitskreis Mobilfunk vom Rat der Stadt eingerichtet worden. Ihm gehören Vertreter aus Lokalpolitik (alle Ratsfraktionen), Stadtverwaltung sowie der IMoO als Vertreterin umwelt- und gesundheitsbewusster Bürgerinnen und Bürger an. Hier wird im Dialog miteinander und mit den Netzbetreibern nach Wegen gesucht, den weiteren Ausbau der Mobilfunknetze vorrangig unter den Gesichtspunkten der vorbeugenden Gesundheitsvorsorge und der beständigen Gefahrenminimierung zu begleiten, d. h. es wird eine nachhaltige Entwicklung hin zu einem zukunftsfähigen und lebens- und liebenswerten Oldenburg angestrebt. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, auch auf Landes- und Bundesebene Einfluss zu nehmen, um die derzeit zum Teil sehr unbefriedigenden gesetzlichen Vorgaben zu Gunsten der Bürger/-innen zu verbessern. Dazu ist die überregionale Vernetzung einzelner Initiativen nötig und sinnvoll (IMoNo = Interessengemeinschaft Mobilfunk Norddeutschland).

Weitere Ziele vor Ort sind: Aufklärung der Bevölkerung, besonders auch der Kinder und Jugendlichen und ihrer Eltern über einen intelligenten und Risiko mindernden Umgang mit Handys, Aufbau und Pflege eines umfassenden Mobilfunkkatasters, Stärkung der Rechte der Kommune, der Standortvermieter sowie der betroffenen Anwohner, Transparenz im Verfahren, z.B. Einbeziehung der Öffentlichkeit noch vor Errichtung der Anlagen, Prüfung und ggf. Realisierung alternativer Risiko mindernder Netzplanung (Indoor-/ Outdoor-Versorgung, Groß- vs. Kleinzelligkeit, möglichst gleichmäßige Verteilung der Expositionen, Berechnung und Darstellung mit Hilfe entsprechender Computerprogramme u.v.a.m.