Worum geht es?

Ein Ziel der Projektgruppe ist die Förderung der umweltfreundlichen Verkehrsarten (Fuß, Rad, Bus und Bahn) innerhalb des Stadtgebietes. Problemen im Bereich des Umwelt- bzw. Klimaschutzes, die sich aus der herkömmlichen Verkehrsnutzung ergeben, wie Abgas- und Staubemissionen, Lärm und Flächenverbrauch für Strassen und Parkeinrichtungen, soll durch ein auf nachhaltigen Kriterien ausgerichtetes Mobilitätskonzept begegnet werden. Die Umstellung einer in erster Linie auf umweltfreundliche Verkehrsarten basierenden Mobilität stellt nach Ansicht der Projektgruppe eine Verbesserung der Lebensqualität in der Innenstadt dar.

Was ist zu tun?

Verschiedene Anreizinstrumente, die zur Realisierung einer stadtverträglichen Mobilität führen, sollen diskutiert bzw. genutzt werden. Hierzu zählen verschiedene Formen der Öffentlichkeitsarbeit wie die Durchführung von Aktionen zum Thema Verkehr, Vortragssveranstaltungen oder Fotoausstellungen.

Wer macht mit?

Die Projektgruppe setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die zum Teil aufgrund ihrer beruflichen Herkunft mit dem Thema vertraut sind und Interessenten ohne fachlichen Hintergrund, deren Anliegen es ist, sich für eine verkehrsberuhigte und umweltfreundliche Stadt einzusetzen.

Aktueller Stand

Die Projektgruppe plant unter anderem eine Veranstaltung im Rahmen des nächsten Kultursommers auf dem Gelände des ZOB (Zentraler Omnibus Bahnhof). Verschiedene Institutionen der Stadt sollen als UnterstützerInnen und Akteure gewonnen werden. Ausstellungen, Theater, Musik und Vorträge bilden den Rahmen der geplanten Veranstaltung, die die Elemente Kultur und Verkehrsökologie miteinander verbinden soll. Alle, die Interesse an der Vorbereitung haben, sind zu den Treffen der Projektgruppe eingeladen

GigaLiner – Die Lösung für Nachhaltigkeit im Güterverkehr?

Ein Blick in die Zukunft lässt nichts Gutes erahnen – jedenfalls für das Verkehrsaufkommen auf deutschen Fernstraßen. Dem Güterkraftverkehr wird ein enormes Wachstum prognostiziert. Die rechte Fahrbahn könnte sich zu einem regelrechten Standstreifen für Lkws entwickeln. Doch die Hersteller von Lkw-Gespannen sind nach eigenen Angaben schon auf dem Sprung in die Zukunft mit einem innovativen Fahrzeugkonzept – den so genannten GigaLinern. Mit diesen längeren und schwereren Lastzugkombinationen soll der drohende Verkehrsinfarkt verhindert werden können. Doch tragen Riesen-Lkws wirklich zu einer nachhaltigen Lösung unserer Probleme im Straßengüterverkehr bei?

Dieser Frage ging Jacob Rühe im Rahmen des Agenda 21-Forums am 10. Juli 2007 nach. Nähere Informationen zu diesem Vortrag und zum Referenten sind im Agendabüro erhältlich.