Zeitzeugenbörse-Gründerin Ruth Hoting erhält Bünting-Förderpreis

Große Freude bei Ruth Hoting und der Zeitzeugenbörse: Am Donnerstag, 12. Mai, ist die Gründerin der Oldenburger Zeitzeugenbörse der Lokalen Agenda 21 mit dem Johann Bünting-Förderpeis ausgezeichnet worden. Insgesamt verleiht die gleichnamige Stiftung in Leer vier mit je 5.000 Euro dotierte Preise für ehrenamtliches Engagement.

In der Stellungnahme der Preis-Jury heißt es:
„Im Rahmen der Lokalen Agenda 21 hat Ruth Hoting im Jahre 2004 die ‚Zeitzeugenbörse’ in Oldenburg gegründet. Seit sieben Jahren vermittelt sie Zeitzeugen historischer Ereignisse zum Beispiel an Schulen und Bildungsstätten mit dem Ziel, den Dialog zwischen den meist älteren Zeitzeugen und den jungen Menschen zu suchen, Erfahrungen und Erlebnisse weiterzugeben und zum Nachdenken anzuregen. So wurden zum Beispiel bereits im Kindergarten nach alten Rezepten aus ‚Notzeiten’ gekocht, aus alten Tagebüchern vorgelesen oder mit Spielzeug der vorherigen Jahrzehnte gespielt. Der Dialog zwischen den Generationen trägt zu einem besseren Verständnis der Vergangenheit, der Gegenwart und zur Gestaltung der Zukunft bei.“

Oberbürgermeister Gerd Schwandner zum Erfolg von Ruth Hoting:
„Ich freue mich für die Preisträgerin und damit auch für die Lokale Agenda 21. Der Dialog zwischen den Generationen ist eine wichtige Aufgabe unserer Gesellschaft. Gerade die Erfahrungen der Älteren kann den Jüngeren helfen, den besten Weg zu finden und auch Fehler zu vermeiden.“

Über die Bünting-Stiftung:
Die Bünting-Stiftung würdigt jährlich ehrenamtlich Tätige für ihr Engagement in generationsübergreifenden Projekten. 2011 verleiht die Bünting-Stiftung drei Förderpreise und einen Sonderpreis für Schulprojekte.

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