Fundbüro übergibt 160 alte Handys an den Naturschutzbund

Im Fundbüro der Stadt Oldenburg hat sich in den vergangenen Jahren eine Vielzahl verloren gegangener Handys angesammelt. Lassen sich die Geräte innerhalb von sechs Monaten keinem Eigentümer zuordnen und macht der Finder im Anschluss an diese Frist keine Rechte geltend, können sie weiterverwertet werden – und zwar so: Während die jüngeren Modelle im Juni in einer Online-Auktion versteigert werden sollen, tragen die älteren Mobiltelefone dazu bei, ein Umweltprojekt des Naturschutzbundes zu finanzieren. Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, und Inka Thole, Beauftragte für die lokale Agenda 21 in der Stadt Oldenburg, übergaben am Dienstag, 10. April 2018, rund 160 alte Handys an die örtlichen NABU-Vertreter Rolf Grösch und Bernd Ziesmer sowie FÖJ-Absolventin Melanie Köhrmann. Hinzu kamen rund 50 Alt-Geräte, die am Verwaltungsstandort Industriestraße in einer Box gesammelt worden waren.

Für eine sinnvolle Verwertung älterer Handymodelle, bei denen sich eine Versteigerung nicht lohnt, passt es gut, dass der NABU laufend ausgediente Geräte sammelt. Der NABU hat eine Vereinbarung mit dem Telefonanbieter O2 über die Verwertung von Altgeräten geschlossen. Danach kümmert sich im Auftrag von O2 die AfB gGmbH (Arbeit für Menschen mit Behinderungen) darum, dass die eventuell noch vorhandenen Daten professionell vernichtet werden und die Alt-Handys je nach Zustand entweder aufgearbeitet und wieder vermarktet oder fachgerecht recycelt werden. Auf diese Weise gelangen wertvolle Rohstoffe zurück in den Kreislauf und müssen nicht mühsam neu gefördert werden.

Für jedes eingesammelte Smartphone erhält der NABU einen festen Betrag, der an das Projekt der Renaturierung der Unteren Havel geht. Mehr Informationen gibt es dazu im Internet unter www.nabu.de/unterehavel »

Wer sein Handy vermisst, kann sich natürlich beim Fundbüro auch darüber informieren, ob es sich unter den Fundsachen befindet. Das Büro ist unter Telefon 0441 235-4444 oder per E-Mail an fundbuero(at)stadt-oldenburg.de » erreichbar.