Stadt legt Blühstreifen mit Blumen und Wildkräutern an

Die Stadt Oldenburg hat an ihrem Standort in der Industriestraße im Frühjahr 2015 auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern Wildblumen und -kräuter ausgesät. Sie geht damit mit gutem Beispiel voran, um der zurückgehenden Artenvielfalt an Wildblumen und Kräutern auf Wiesen, Wegrändern und in den Ortslagen entgegenzuwirken.

Durch die Aussaat von kräuterreichen Saatmischungen auf geeigneten öffentlichen, aber auch privaten Flächen in der Stadt wird nicht nur ein attraktiver Anblick, sondern auch ganzjährig ein umfangreiches Nahrungsangebot für Vögel, Insekten und Säugetiere geschaffen. Wenn die Planung aufgeht, blühen im Sommer Gräser, Leguminosen und Kräuter wie zum Beispiel Wiesen-Fuchsschwanz, Rot-Schwingel, Wiesen-Platterbse, Vogel-Wicke, Gewöhnliche Schafgarbe, Spitzwegerich und Weiße Lichtnelke.

Bürgerinnen und Bürger können kostenfreie Saatgutmischung anfordern
Das Saatgut dafür ist eine zertifizierte Regiosaatgutgrundmischung für das Nordwestdeutsche Tiefland. Diese und weitere Saatmischungen stehen auch für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung: Sie werden auf Anfrage über das Umwelttelefon unter 0441 235-2777 kostenlos für Flächen von fünf oder zehn Quadratmetern abgegeben. Auch und insbesondere auf privaten Flächen leisten die Wildblumen einen wichtigen Beitrag für den Naturschutz.

Es ist geplant, in den kommenden Jahren weitere öffentliche Flächen umzugestalten und bei der Neuanlage von Flächen für den Erhalt der biologischen Vielfalt wichtige Saatmischungen einzusetzen. Bereits 2012 wurde an der Grundschule Donnerschwee eine 1.000 Quadratmeter große Wiesenfläche angelegt, die bei Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Anwohnerinnen und Anwohnern gleichermaßen beliebt ist.

Eine persönliche Beratung über das Umwelttelefon ist zu den Themen Saatmischungen und biologische Vielfalt, bei Problemen mit Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen sowie zu den weiteren Möglichkeiten, die Lebensbedingungen für diese Insekten zu verbessern, möglich.

Hier gibt es weitere Informationen speziell zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Wildbiene und Co. »