Streuobstwiesen

Obstwiesen, auch Streuobstwiesen genannt, waren seit Beginn des 19. Jahrhunderts ein landschaftsprägendes Element und trugen zur Versorgung vieler Familien bei. Das zwischen den Obstbäumen gewonnene Heu diente als Einstreu für die Ställe.
Neben der wirtschaftlichen Bedeutung haben Streuobstwiesen hohen ökologischen Wert, denn sie bilden Lebensraum für zahlreiche Kleinsäugetiere, Vögel und unzählige Insekten, die wiederum wichtige Glieder in Nahrungsketten darstellen.
Einen massiven Rückgang der Obstwiesen erfolgte mit der Einführung neuer Sorten und den Anlagen von Obstplantagen mit Niederstämmen, die die Hochstämme und alte resistente Sorten verdrängten. Im Stadtgebiet sind daher in den letzten Jahren verschiedene Obstwiesen mit alten hiesigen Sorten wieder angepflanzt worden, die nach ökologischen Gesichtspunkten gepflegt werden. Zum Teil sind sie auch an Schulen angeschlossen und werden im Rahmen von Schul-AG's gepflegt.
Wer interessiert ist, kann auch eine Patenschaft für eine Obstwiese übernehmen.


Ihr Ansprechpartner:

Fachdienst Naturschutz und technischer Umweltschutz
Industriestraße 1 h
26105 Oldenburg

Antje Weisgerber-Johannes; 1. OG, Zimmer 157
E-Mail: antje.weisgerber-johannes(at)stadt-oldenburg.de
Telefon: 0441 235-2634
Fax: 0441 235-2110

Außerdem können Sie selbst durch das Pflanzen von standortheimischen Obstgehölzen einen Beitrag zum Erhalt von alten Obstsorten leisten.

Liste der standortheimischen Obstgehölze