Altlastenverzeichnis der Stadt Oldenburg

Nach § 6 des Niedersächsischen Bodenschutzgesetzes (NBodSchG) ist die Untere Bodenschutzbehörde verpflichtet, „…auf Grundlage des Liegenschaftskatasters ein Verzeichnis der altlastverdächtigen Flächen und Altlasten zu führen, das insbesondere Informationen über Lage und Zustand der Flächen, Art und Maß von Beeinträchtigungen, die geplanten und ausgeführten Maßnahmen sowie die Überwachungsergebnisse enthält“.

Die Erfassung der Altablagerungen im Stadtgebiet wurde bereits Anfang der 90er Jahre durchgeführt.
Mit einer flächendeckenden, systematischen Erfassung der Altstandorte hat die Stadt Oldenburg 1997 begonnen. Diese ist noch nicht vollständig abgeschlossen, eine Aktualisierung und Auswertung der Datenbestände wird regelmäßig vorgenommen. Sie umfasst derzeit die Auswertung der Oldenburger Adressbücher für den Zeitraum von 1841 bis 2000 sowie die Gewerbedatei von circa 1900 bis 2000 sowie Flächen aus der laufenden Bearbeitung. Ein solches Altlastenverzeichnis ist die wichtigste Informationsquelle, um Hinweise auf mögliche Boden- und Grundwasserkontaminationen zu erhalten, die zum Beispiel bei Immobiliengeschäften, der Planung von Bauvorhaben oder beim Aufstellen von Bebauungsplänen von erheblicher ökonomischer und ökologischer Bedeutung sein können.

Auskunft aus dem Altlastenverzeichnis der Stadt Oldenburg

Erwerber von Grundstücken, Investoren, Ingenieurbüros und Architekten können sich auf der Grundlage des Umweltinformationsgesetzes in Verbindung mit dem Niedersächsischen Datenschutzgesetz Auskünfte aus dem Altlastenverzeichnis einholen. Neben einer Vollmacht des Grundstückseigentümers wird dazu ein Lageplan benötigt. Ein entsprechendes Antragsformular steht für Interessierte zum Download zur Verfügung. Die Beantwortung ist gemäß dem Verwaltungskostengesetz kostenpflichtig und beträgt pauschal 30 Euro pro Grundstück.

Download des Formulars zur Auskunft aus dem Altlastenverzeichnis » (PDF, 24 KB)