Gewässerbenutzungen

Benutzungen von Gewässern sind nur mit wasserbehördlicher Erlaubnis zulässig. Unter Benutzungen versteht man das Einleiten und Einbringen von Stoffen in Gewässer sowie das Entnehmen und Ableiten von Wasser oder festen Stoffen aus den Gewässern. Auch das Aufstauen oder Umleiten von Gewässern sowie Maßnahmen, die geeignet sind, schädliche Veränderungen der Gewässer herbeizuführen, gehören zu den Benutzungen.
Gängige Beispiele für Benutzungen sind:

  • Entnahme von Grundwasser für Wasserhaltungen bei Baustellen
  • Entnahme von Grundwasser aus Hausbrunnen
  • Entnahme von Grundwasser zur Trinkwasserversorgung
  • Einleitung von Niederschlagswasser in oberirdische Gewässer oder in das Grundwasser
  • Einleitung von Abwasser in oberirdische Gewässer
  • Einleitung von gereinigtem Abwasser aus Kleinkläranlagen in das Grundwasser oder in oberirdische Gewässer
  • Entnahme von Grundwasser zur Verwendung in Wärmepumpen » oder Benutzung des Grundwasser durch in den Untergrund eingebrachte Wärmepumpenanlagen 

Einige Benutzungen sind aufgrund ihrer geringen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt beziehungsweise auf die Gewässer erlaubnisfrei. Auskünfte über die Erlaubnisbedürftigkeit einer Maßnahme erteilt die untere Wasserbehörde.