Bahnhaltepunkt Wechloy offiziell eröffnet

Der Bahnhaltepunkt Oldenburg-Wechloy ist am Sonntag, 14. Juni 2015, vom Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, sowie Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann offiziell eröffnet worden. Zuvor waren beide gemeinsam vom Oldenburger Hauptbahnhof mit der Regio-S-Bahn nach Wechloy gefahren. Ab sofort wird der Haltepunkt in den Fahrplan der NordWestBahn aufgenommen. Damit wird der Oldenburger Stadtwesten, in unmittelbarer Nähe der Universität, verkehrsmäßig deutlich besser erschlossen. „Heute können wir die Früchte jahrelanger Arbeit ernten“, freute sich Oberbürgermeister Krogmann, der sich bereits als Landtagsabgeordneter engagiert für den Haltepunkt eingesetzt hatte.

Dieser Bahnhaltepunkt dürfte weitere Impulse für Oldenburgs wirtschaftliche Entwicklung mit sich bringen. „Mit dem Campus Wechloy und dem Technologie- und Gründerzentrum ist hier bereits ein Zukunfts-Cluster mit etwa 1.000 Arbeitsplätzen entstanden. Der Haltepunkt bringt nun weitere Wachstumsmöglichkeiten, etwa für den Technologiepark am Pophankenweg“, betont Krogmann.

Als einen wichtigen Baustein zur Qualitätsverbesserung des ÖPNV in Niedersachsen hat Verkehrsminister Olaf Lies die Eröffnung des Bahnhaltepunktes bezeichnet. „Mit der neuen Bahnstation wird der Schienenpersonennahverkehr im Flächenland Niedersachsen weiter gestärkt. Davon profitieren auch die vielen Studentinnen und Studenten in Oldenburg, denn der Bahnhaltepunkt ist optimal an die Carl von Ossietzky Universität angebunden. Damit setzen wir unsere Offensive zur Stärkung des ÖPNV und SPNV konsequent fort. Das Land hat knapp 1,5 Millionen Euro in den Ausbau des Haltepunkts investiert“, so Lies.

In Anwesenheit des Wirtschaftsministers wies Krogmann darauf hin, dass es in Oldenburg weitere Möglichkeiten für Haltepunkte der Bahn gibt. Dafür seien die Stadtteile Ofenerdiek, Bürgerfelde, Osternburg, Krusenbusch und Bümmerstede grundsätzlich geeignet.

Einen weiteren Vorteil des Haltepunkts sieht die Stadt in der Tatsache, dass mehr Verkehr auf die Schiene verlagert wird und damit die Umweltbelastungen reduziert werden.