Vierter und letzter Abschnitt kurz vor der Fertigstellung

Das nächste große Straßenbauprojekt der Stadt Oldenburg biegt auf die Zielgerade ein: Die Arbeiten auf der Auguststraße nähern sich im Bereich zwischen Ofener Straße und Zeughausstraße – also im letzten von insgesamt vier Bauabschnitten – ihrem Ende. Für die restlichen Straßenausbauarbeiten wird die Auguststraße ab der Zeughausstraße in Fahrtrichtung Ofener Straße von Mittwoch, 5. Dezember 2018, bis Freitag, 21. Dezember 2018, gesperrt.

Der Kfz-Verkehr wird ab der Ofener Straße in nördlicher Fahrtrichtung in Einbahnstraßenregelung an der Arbeitsstelle vorbeigeführt. Für den Kfz-Verkehr in Richtung Ofener Straße führt die Umleitung wie bisher über die Elsässer Straße / Von- Finck-Straße / Alexanderstraße / Heiligengeiststraße / Pferdemarkt / Peterstraße. Der Rad- und Fußverkehr ist von der Sperrung nicht betroffen.

Kostenrahmen konnte eingehalten werden
Anschließend werden die Nebenanlagen endgültig fertiggestellt. Dann ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Achsen für den Straßenverkehr in Oldenburg auf einer Länge von insgesamt 1.100 Metern zwischen Ofener Straße und Elsässer Straße von Grund auf erneuert worden. Die Gesamtkosten der Straßenbaumaßnahme belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro. „Obwohl die Bauzeit über mehrere Jahre lief, ist es gelungen, den schon im Dezember 2013 benannten Kostenrahmen einzuhalten“, freut sich Johann de Buhr, Leiter des Fachdienstes Tiefbau der Stadt Oldenburg.

Ausbau bereits im Juni 2014 gestartet
Die seit Jahren ersehnte Generalüberholung der Auguststraße mit verlängerter Ziegelhofstraße war bereits im Juni des Jahres 2014 gestartet. Den Auftakt bildete der Abschnitt Zeughausstraße bis Blumenstraße. Anfang November 2014 wurde dieser Streckenabschnitt fertiggestellt. Von März bis Oktober 2015 folgten Ausbauarbeiten im zweiten Teilstück von der Blumenstraße bis zur Ziegelhofstraße. 2016 wurde der Abschnitt Ziegelhofstraße zwischen Auguststraße und Elsässer Straße vollendet. Die Arbeiten am finalen Bauabschnitt zwischen Ofener Straße und Zeughausstraße begannen am 14. Mai dieses Jahres.

Die Straße ist nach den aktuellen verkehrlichen und städtebaulichen Anforderungen ausgebaut worden. Neben einer 5,70 Meter breiten neuen bituminösen Fahrbahnbefestigung wurden auf beiden Straßenseiten etwa zwei Meter breite Nebenanlagen mit einer neuen rutschfesten Klinkerbefestigung hergestellt. Im Verlauf der Erdarbeiten hat der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband den Mischwasserkanal ausgetauscht. Auch die EWE Netz GmbH ließ ihre vorhandenen Versorgungsleitungen teilweise erneuern, damit die Straße in naher Zukunft nicht erneut aufgerissen werden muss.

Tempo 30 bleibt
Nach dem Ausbau der Auguststraße/Ziegelhofstraße haben die derzeitigen verkehrsrechtlichen Bedingungen auch künftig Bestand. So gilt weiterhin Tempo 30. Auch bleibt es dabei, dass Radfahrerinnen und Radfahrer sowohl die Fahrbahn als auch die Nebenlagen nutzen dürfen.

Fertigstellung der Gesamtmaßnahme 2018

Der letzte Ausbauabschnitt der Straßenausbaumaßnahme Auguststraße/Ziegelhofstraße im Bereich von der Zeughausstraße bis zur Ofener Straße ist für das Jahr 2018 vorgesehen.

Der Startschuss für die Arbeiten fiel Anfang März 2016. Ausgebaut wurde die Auguststraße von der Bahnbrücke bis zur Ziegelhofstraße. Nahtlos schloss sich daran der Ausbau der Ziegelhofstraße im Abschnitt von der Auguststraße bis zur Elsässer Straße an.

Was genau wurde gemacht?
Der insgesamt 455 Meter lange Ausbauabschnitt wurde auf gesamter Breite den aktuellen verkehrlichen und städtebaulichen Anforderungen entsprechend ausgebaut:

  • Es wurde eine 5,70 Meter breite neue bituminöse Fahrbahnbefestigung hergestellt.
  • Auf beiden Straßenseiten wurden circa zwei Meter breite Nebenanlagen mit einer neuen rutschfesten Klinkerbefestigung hergestellt.
  • Im Einmündungsbereich der Industriestraße dienen in die Pflasterung eingelassene Leiteinrichtungen dazu, dass auch Fußgänger mit eingeschränkter Sehfähigkeit ein sicheres Überqueren der Straßeneinmündung ermöglicht wird.
  • Im Zuge der Straßenbauarbeiten wurden im Auftrag des Oldenburgisch-Ostfriesischen-Wasserverbandes (OOWV) die vorhandenen Hausanschlussleitungen des Mischwasserkanals ausgewechselt.
  • Die EWE Netz GmbH erneuerte im Zuge der Ausbaumaßnahme die vorhandene Trinkwasserleitung, damit es in naher Zukunft zu keinen weiteren Aufgrabungen innerhalb der Straße kommen muss.

Kosten
Die Stadt Oldenburg hat für die Straßenbaumaßnahme insgesamt Mittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro im städtischen Haushalt veranschlagt, die zum Teil über Ausbaubeiträge von den Anliegern getragen werden.

Überblick über die vier Bauabschnitte

Die Ausbaumaßnahme erfolgt in vier Abschnitten und zieht sich über den Zeitraum 2014 bis 2019. Mehr dazu hier »