Radverkehr in Oldenburg für Japaner von Interesse

Der Radverkehr in Oldenburg stößt auch in Japan auf Interesse: Eine Delegation der japanischen Stiftung Jitensha (Fahrrad) mit Vertreterinnen und Vertretern aus Unternehmen, Verkehrsplanern und Verkehrsforschern war am Mittwoch, 5. April 2017, zu Gast, um sich über den Radverkehr, Abstellmöglichkeiten oder Leihangebote zu informieren. Die 20-köpfige Delegation ist derzeit auf einer Städtetour durch Nordeuropa und verschafft sich Anregungen zur Gestaltung des Radverkehrs und der Radverkehrsförderung.

Informationen über Radabstellanlagen und Radverkehrskonzept
Die japanischen Gäste haben sich unter anderem die verschiedenen Radabstellanlagen rund um den Hauptbahnhof angesehen. Zuvor hatte ihnen Kerstin Goroncy, Fahrradbeauftragte im Amt für Verkehr und Straßenbau, gemeinsam mit Amtsleiter Bernd Müller unter anderem das Radverkehrskonzept in Oldenburg vorgestellt. Neben dem Radverkehrsanteil sowie lokalen und bundesweiten Förderprogrammen und Strategien ging es vor allem um konkrete Herausforderungen bei der Umsetzung von Radabstellmöglichkeiten.

Über die Stiftung Jitensha
Die gemeinnützige Stiftung Jitensha setzt sich für die Verbreitung des Fahrrads als gesundes und umweltfreundliches Verkehrsmittel in Japan ein. Neben Oldenburg hat die Delegation die Stadt Kiel besucht sowie die Niederlande und Kopenhagen.