Unterwegs auf Oldenburgs Radwegenetz

Für Oldenburg ist ein differenziertes Wegenetz erarbeitet worden. Die Hauptrouten verknüpfen in der Regel wichtige Ziele für den Radverkehr, wie beispielsweise Wohngebiete mit Bildungseinrichtungen oder mit der Innenstadt. Diese Routen verlaufen meistens entlang der Hauptverkehrsstraßen. Die Neben- oder Alternativrouten verlaufen abseits davon, teilweise durch landschaftlich attraktives Gebiet.

Diese beiden Elemente bilden die Fahrradkarte Oldenburg » (PDF, 7 MB)

Rad- und Fußverkehrsprogramm verbessert Verkehrssituation

Die Verwaltung entwirft jedes Jahr gemeinsam mit der Polizei und dem ADFC ein Programm zur Verbesserung der Rad- und Fußgängerverkehrssituation. Auf Grundlage der Klassifizierung des Radwegenetzes wird die Dringlichkeit von Maßnahmen festgelegt.
Die meisten Maßnahmen resultieren aus dem häufig eher schlechten Zustand dieser Radwege, die im Zuge des Radwegebaus bereits in den 60er Jahren angelegt worden sind und dem gleichzeitig hohen Radverkehrsaufkommen dieser Strecken. Aus gesamtstädtischer Sicht und im Sinne eines funktionierenden Netzes werden diese Strecken daher mit Priorität behandelt.
Maßnahmen der letzten Jahre waren unter anderem:

  • Sanierung von Rad- und Fußwegen
  • Maßnahmen für die bedarfsgerechte Bereitstellung von Abstellanlagen
  • Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, insbesondere auf Schulwegen

Beispiele aus den Programmen der letzten Jahre sind unter anderem:

Wegweisung

Für die Orientierung außerhalb der persönlichen Ortskenntnis existiert in Oldenburg eine Wegweisung für das Alltagsroutennetz. Mit dieser Beschilderung wird im Wesentlichen auf Stadtteile, den Hauptbahnhof, wichtige öffentliche Einrichtungen (zum Beispiel Uni) und umliegende Ortschaften hingewiesen.

Zusätzlich wird die Beschilderung durch touristische Wegweiser ergänzt. Nähere Informationen darüber gibt es unter Radtourismus »