Oldenburger ZOB bekommt bedeutende Anerkennung

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) hat im Rahmen des Wettbewerbs „Mobilitätsknoten des Jahres“ den Oldenburger Nahverkehrsknoten am Hauptbahnhof/ZOB in die Gruppe der bundesweiten „top five“ gewählt. Ausschlaggebend für diese erstmals vergebene Auszeichnung ist in Oldenburg insbesondere die im vergangenen Jahr durch die Stadt vorgenommene Aufwertung und kundenfreundliche Integration des Fernbusterminals in den Zentralen Omnibusbahnhof. Die Stadt hat nach Ansicht der Jury gezeigt, dass Verkehrssicherheit und Kundenfreundlichkeit sich nicht ausschließen, sondern vielmehr ergänzen können. Gelobt wird darüber hinaus die direkte Innenstadtlage mit unmittelbarer Anbindung an den Nah- und Fernverkehr auf der Schiene sowie an alternative Mobilitätsangebote (Carsharing) und das Fahrrad.

Weitere Optimierungen geplant

Die weit überdurchschnittliche Ausstattung der Haltestelle überzeugt unter anderem mit klarer Informationsübersicht. „Die Auszeichnung freut uns, ist Bestätigung und zugleich Ansporn für weitere Verbesserungen“, kommentierte Stadtbaurätin Gabriele Nießen das gute Abschneiden der Stadt. „Oldenburgs Hauptbahnhof mit dem ZOB ist der zentrale Nahverkehrsknoten nicht nur für die ganze Stadt, sondern für die gesamte Region im Nordwesten“. Weitere Optimierungen stehen mit der Realisierung der benachbarten Entwicklungsfläche als Dienstleistungs- und Wohnquartier an. Das Land Niedersachsen plant für die Zukunft vor dem Hintergrund des deutlich gewachsenen Fahrgastaufkommens zudem weitere Angebotsverbesserungen im Nahverkehr auf der Schiene, unter anderem auf der stark nachgefragten Strecke zwischen Oldenburg und Bremen. Zunächst werden im September/Oktober die Fahrbahnen der Fernbushaltestelle, wie bereits vor einigen Monaten angekündigt, in Betonbauweise neu geschaffen.