Abschied zum 31. August geplant – Oberbürgermeister bedauert Entscheidung

Baudezernent Dr. Sven Uhrhan verlässt die Stadtverwaltung

Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan verlässt die Stadtverwaltung: Der 41-jährige Dezernent für Bauen, Umwelt und Verkehr hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann darüber informiert, dass er zum 31. August dieses Jahres sein Amt aufgeben möchte. „Ich bedauere diese Entscheidung sehr. Die Gründe, die Dr. Uhrhan für seinen Entschluss angeführt hat, genießen aber meinen vollsten Respekt“, sagte Krogmann.

Bei Uhrhan ist als zweifachem Familienvater die Erkenntnis gereift, dass die kräftezehrende und zeitintensive Wahrnehmung seiner Aufgaben an der Spitze des Dezernats zunehmend weniger Raum für das Familienleben gelassen hat. „Mir fällt dieser Schritt nicht leicht und ich bedauere es ausdrücklich, nicht weiter an der Entwicklung der Stadt und ihrer zweifelsfrei hervorragenden Perspektive als Oberzentrum im Nordwesten Niedersachsens mitwirken zu können“, sagte Uhrhan. „Gerne hätte ich die vertrauensvolle und zukunftsorientierte Zusammenarbeit mit allen Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung, der Verwaltungsspitze, dem Stadtrat sowie zahlreichen engagierten und motivierten Personen in der Stadt fortgesetzt.“ Wohin es ihn künftig zieht, ließ Uhrhan offen.

Dank für die geleistete Arbeit

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann dankte dem Stadtbaurat für die bisher geleistete Arbeit. Uhrhan war zum 1. Juli 2019 aus der Stadt Osterholz-Scharmbeck nach Oldenburg gewechselt. Zuvor war er mit einstimmigem Votum des Stadtrates gewählt worden. Zu seinem rund 760 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählenden Dezernat gehören die Ämter für Stadtplanung, Verkehr und Straßenbau, Klimaschutz und Mobilität, Umweltschutz und Bauordnung sowie der Eigenbetrieb für Gebäudewirtschaft und Hochbau. Eng mit Uhrhans Wirken verbunden sind die Beschlüsse zur Klimaneutralität und zur Verkehrskonzeption 2030.

Oberbürgermeister Krogmann hat den Stadtrat am Freitag, 6. Mai 2022, über den Abgang des Dezernenten informiert. Uhrhan muss nun einen formalen Antrag auf Entlassung stellen, über den dann der Rat zu entscheiden hat. „Über das Verfahren zur Nachfolge wird zeitnah entschieden“, kündigte Krogmann an.