Digitaler Holocaust-Gedenktag

Mateh Asher lädt zur Videokonferenz ein

Bereits seit 1951 erinnert Israel am 21. April an die Opfer des Holocausts. Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus blieben in diesem Jahr jedoch Gedenkstätten und öffentliche Plätze leer, die offiziellen Feierlichkeiten wurden im Radio, Fernsehen und Internet übertragen.

Die Oldenburger Partnerkommune Mateh Asher hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zur offiziellen Videokonferenz mit einer Festrede des Staatspräsidenten Reuven Rivlin eingeladen. „Ich bin dieser Einladung gerne gefolgt, denn für mich ist ‚Gedenken‘ überall möglich. Wir alle können unseren Beitrag leisten und die Erinnerung an die Geschichte und die Opfer des Nationalsozialismus wachhalten“, betonte Krogmann.

Kranzniederlegungen am 3. und 8. Mai

Auch in Oldenburg standen am 3. und 8. Mai 2020 mit der Kranzniederlegung für die ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter » und dem 75. Jahrestag des Kriegsendes » weitere Gedenkveranstaltungen an. Diese wurden ebenfalls im kleinen Rahmen abgehalten.