Oberbürgermeister Krogmann eröffnet DFB-Stützpunkt Oldenburg-Stadt

Talentschmiede für den Fußball-Nachwuchs

Oldenburg wird jetzt offiziell zur Talentschmiede des Deutschen Fußball-Bundes (DFB): Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat am Montag, 24. August 2020, gemeinsam mit DFB-Stützpunktkoordinator Malte Fröhlich und Sportamtsleiterin Christiane Cordes den neuen DFB-Stützpunkt Oldenburg-Stadt auf der Sportanlage Kennedystraße eröffnet. Hier haben talentierte Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge 2009, 2008, 2007 und 2006 aus den Kreisen Ammerland und Wesermarsch sowie der Stadt Oldenburg künftig die Möglichkeit, jeweils montags zusätzlich zu ihrem Vereinstraining gefordert und gefördert zu werden.

Mit dem Standort Oldenburg habe der DFB „die richtige Wahl getroffen“, betonte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Besonders freut es mich, dass hier auch talentierte Mädchen am Ball sind, auf Topniveau trainieren und sich entwickeln können. So lässt sich die Leidenschaft der vielen fußballbegeisterten Kickerinnen auf einem hohen Level halten“, sagte Krogmann.

Günstige Lage der Sportanlage

DFB-Stützpunktkoordinator Malte Fröhlich hob die günstige Lage der Sportanlage an der Kennedystraße sowie „die für das Talentförderprogramm sehr guten Rahmenbedingungen“ hervor. „Der Bau des neuen Kunstrasenplatzes schafft optimale Voraussetzungen, um ganzjährig und wetterunabhängig zu trainieren“, lobte Fröhlich. In den Bau des Kunstrasenplatzes investiert die Stadt rund 1,3 Millionen Euro. Zu dem Projekt gehört auch die Errichtung einer modernen Flutlichtanlage. Die Fertigstellung ist noch im Jahr 2020 geplant. Zudem wird auf dem benachbarten Naturrasenplatz in Kürze eine Beregnungsanlage eingebaut, so dass die Sportanlage auch dort eine weitere Aufwertung erfährt.

Talentierte Jugendfußballerinnen und Jugendfußballer werden von lizenzierten DFB-Trainern angeleitet

Krogmann freute sich, dass Oldenburg nicht mehr länger ein weißer Fleck auf der Karte der DFB-Stützpunkte ist. Bundesweit hat der Deutsche Fußball-Bund 366 Stützpunkte – davon 36 in Niedersachsen – eingerichtet, an denen jeden Montag von 17 bis 20 Uhr die talentiertesten 11- bis 14-jährigen Jugendfußballerinnen und Jugendfußballer einer Region von lizenzierten DFB-Trainern angeleitet werden. Der neue Stützpunkt in Oldenburg ersetzt den bisherigen Standort Lehmden im Ammerland. An der Kennedystraße werden künftig circa 35 D- und C-Jugendliche aus etwa zehn verschiedenen Vereinen trainieren. Drei qualifizierte DFB-Honorartrainer – Nico Rauch und Jan Nolopp sowie ein dritter Coach, der noch benannt werden wird – kümmern sich darum, das technisch-taktische Können ihrer Schützlinge zu fördern. Als Torwarttrainer unterstützt Ralf Kloppenburg das Team. Von ihrem Fachwissen profitieren auch die Vereinstrainer vor Ort: Regelmäßig werden Fortbildungen und Trainingshilfen angeboten.

Üblicherweise kooperiert der DFB in der Stützpunktarbeit mit einem Verein. Dass diesmal Doppelpass mit einer Stadt gespielt wird, ist eine eher seltene Konstellation, die jedoch auf die optimalen Rahmenbedingungen der städtischen Sportanlage zurückzuführen ist. „Diese Rolle übernehmen wir im Interesse der Nachwuchsförderung und im Sinne von kurzen Wegen gerne“, erläuterte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Einen Fußball-Stützpunkt vor Ort zu haben, steht uns als Sport-Stadt gut zu Gesicht und ist eine Top-Motivation für unsere ambitionierten Talente.“