Große Verdienste um Erinnerungskultur

Historiker Dr. Ingo Harms bekommt Verdienstorden der Bundesrepublik

Der Oldenburger Historiker Dr. Ingo Harms hat mit seinem bundesweiten Engagement im Bereich der Forschung zur Medizingeschichte im Dritten Reich einen wichtigen Beitrag für die deutsche Erinnerungskultur geleistet. Besonders verdient gemacht hat er sich um die Aufklärung und die Dokumentation von NS-Euthanasie-Verbrechen. Auf Vorschlag des Niedersächsischen Ministerpräsidenten wurde ihm vom Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat Dr. Ingo Harms das Verdienstkreuz am Donnerstag, 19. August 2021, im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Alten Rathaus ausgehändigt und bedankte sich für die langjährige Forschungsarbeit: „Wir schätzen dieses Engagement sehr, denn von dieser Arbeit profitieren auch die nachfolgenden Generationen sehr. Ihre Arbeit sorgt für eine Anerkennung der Opfer, die dadurch eine Stimme erhalten haben.“

Dr. Ingo Harms bedankte sich herzlich: „Diese Auszeichnung ist nicht nur für mich eine große Ehre, sondern für alle, die sich für die Gedenkstätte für die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen eingesetzt haben.“