„Mayors for Peace“ für atomare Abrüstung

Oldenburg zeigt Flagge

Am Sonntag, 8. Juli 2018, war Flaggentag in allen Städten des internationalen Bündnisses der „Mayors for Peace“, der „Bürgermeister für den Frieden“. Auch Oldenburg hisste an diesem Tag die Flagge am Rathaus und setzte damit wie in jedem Jahr ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Stadt ist bereits seit 1987 Mitglied dieser internationalen Organisation, die im Jahr 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters von Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet wurde. Derzeit sind es 7.595 Städte in 163 Ländern, die sich in diesem Bündnis für Friedensarbeit und insbesondere für eine atomare Abrüstung engagieren.

Der Flaggentag der „Mayors for Peace“ nimmt Bezug auf die Erklärung des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 8. Juli 1996, der nicht nur die Ankündigung sondern auch die Androhung eines Einsatzes von Atomwaffen als völkerrechtswidrig bezeichnete. Ein wesentliches Argument dieser Erklärung ist: „Die Zerstörungskraft von Atomwaffen kann weder im Raum noch in der Zeit begrenzt werden. Sie haben das Potential jegliche Zivilisation und das vollständige Ökosystem des Planeten zu zerstören."

Die Mitgliedschaft Oldenburgs in dem internationalen Städtebündnis gegen Atomwaffen ist auf die Initiative engagierter Bürger aus dem Oldenburger Friedensbündnis zurückzuführen.