Stadt knackt 170.000-Einwohner-Marke

Oldenburgs Einwohnerzahl klettert auf neuen Rekordstand

Es ist geschafft: Oldenburg hat die 170.000-Einwohner-Marke geknackt. Dieser neue Höchststand wurde am 1. November 2019 erreicht, teilt der Fachdienst für Geoinformation und Statistik mit. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freut sich über die Punktlandung: „Die Zahl 170.000 ist ein Meilenstein in der Stadtentwicklung. Sie spiegelt eindrucksvoll die Attraktivität unserer Stadt wider. Das Wachstum stellt uns aber auch vor Herausforderungen, die es zu meistern gilt.“ Für Krogmann ist es wichtig, „dass Oldenburg auch als Großstadt dieser Kategorie seinen besonderen Charme behält. Diesen vernünftigen Ausgleich müssen wir stets im Auge behalten.“

Oldenburg zementiert damit seinen Rang als drittgrößte Stadt Niedersachsens hinter Hannover und Braunschweig. Gleichzeitig zählt Oldenburg weiter zu den 50 bevölkerungsreichsten Städten in Deutschland. Berücksichtigt wurde von den Statistikern die Anzahl der Menschen, die laut Meldedatei mit ihrem Haupt- und alleinigem Wohnsitz in Oldenburg registriert sind. Rechnet man die Personen mit Nebenwohnsitz hinzu, beträgt die Bevölkerungszahl 178.167 Menschen.

Innerhalb von 30 Jahren um knapp 30.000 Menschen angewachsen
Schritt für Schritt ist es in den vergangenen Monaten vorangegangen. Die Bevölkerungszahl war am 1. November 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozent und damit um 869 Personen gestiegen. Ende Dezember 2018 waren 169.232 Menschen mit ihrer Hauptwohnung in Oldenburg gemeldet. Die 160.000-er Grenze wurde am 14. Dezember 2013 überschritten. Vor rund zehn Jahren – am 31. Dezember 2009 – hatte Oldenburg 157.494 Einwohnerinnen und Einwohner. Ende 1999 waren es 151.075, und vor 30 Jahren – am 31. Dezember 1989 – waren 140.625 Menschen in der Stadt gemeldet.

Attraktive Stadt
Gründe, nach Oldenburg zu ziehen, gibt es viele: Die Universität und die Fachhochschule, ein gesunder Arbeitsmarkt mit guten Beschäftigungsmöglichkeiten und die hohe Lebensqualität in der Stadt gehören sicherlich dazu. Auch das umfangreiche Betreuungsangebot in Kitas und die gut ausgebauten Schulen machen Oldenburg begehrt. Die Altersgruppe der 21- bis 44-Jährigen, also derjenigen Erwerbsfähigen im Alter der Familiengründung, stellt mit rund 35 Prozent die größte statistische Altersgruppe in Oldenburg dar. „Ein Wert, der die Anziehungskraft der Stadt unterstreicht“, betont Oberbürgermeister Krogmann. Aber auch für viele Arbeitgeber ist Oldenburg ein attraktiver Standort: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen von 70.742 (30. Juni 2009) auf 84.265  (31. März 2019).

Positive Wachstumsprognose
Der nächste 10.000-er-Schritt wird voraussichtlich ein bisschen länger auf sich warten lassen. Zwar wird damit gerechnet, dass das Wachstum weiter anhält – allerdings nicht mehr ganz so dynamisch: Einer im Juni 2018 vorgelegten Prognose zufolge soll die Bevölkerungszahl bis in das Jahr 2031 auf etwa 179.000 Einwohnerinnen und Einwohner ansteigen