Als Au-pair nach Frankreich

Im Sommer 2015 hat die Stadt Oldenburg einer Familie aus La Tessoualle, in der Nähe der Partnerstadt Cholet gelegen, erfolgreich dabei geholfen ein Au-pair zu finden. Der Aufenthalt war auf eine Woche begrenzt, lesen Sie hier den Bericht der Oldenburger Schülerin Theresa Bartels.

Theresa Bartels' Erlebnisse als Au-pair
„Seit dem 3. März 1985 pflegt die Stadt Oldenburg eine Städtepartnerschaft zu Cholet.
So wurden und werden nicht nur Austausche mit Schulen organisiert, sondern auch Stellen als Au-pair vermittelt. Und genau aus diesem Anlass kann ich nun diesen kleinen Bericht schreiben.

Ich selber bin 16 Jahre alt und besuche ein Gymnasium in Oldenburg, auf dem ich auch Französisch lerne. Einige Wochen vor den Sommerferien erhielt ich die Nachricht, dass die Stadt Oldenburg ein Au-pair für eine Familie aus der Nähe von Cholet sucht.

Daraufhin habe ich mich bei der Stadt Oldenburg gemeldet, die mich der Familie vermittelte. Nur wenige Tage später meldete sich die Familie bei mir und so stand fest: ich werde im Sommer 2015 für eine Woche als Au-pair nach Frankreich gehen.

Als es dann soweit war und ich endlich in den Flieger steigen konnte, waren Freude und Aufregung riesig! Am Flughafen angekommen erwartete mich meine Familie bestehend aus zwei Mädchen im Alter von 5 und 8 Jahren mit den dazugehörigen Eltern. Gemeinsam fuhren wir zu ihrem und für die Woche auch meinem Zuhause, welches in der Nähe von Cholet liegt. Ich verbrachte dort also eine Woche, die wirklich unvergesslich war. Die Eltern mussten den ganzen Tag arbeiten und so bestand mein Tag aus Kinder anziehen, Essen machen, Baguette kaufen, mit dem Hund rausgehen, mit den Kindern spielen, etc. Da meine Tage dort zwar anstrengend, aber dafür sehr schön waren, ging die Zeit wie im Flug vorbei.

So war es auf einmal schon Samstag und mein vorletzter Tag dort. Um die Zeit dort schön ausklingen zu lassen fuhren wir an die Atlantikküste und guckten uns – nach einem Tag am Meer – den Ort an.
Am Sonntag hieß es für mich dann leider abreisen. Ich werde diese Zeit nie vergessen, da ich sehr viel lernen konnte und eine super nette ,Zweitfamilie‘ finden durfte und das wurde mir von der Stadt Oldenburg ermöglicht.“

Text: Theresa Bartels