Hartelijk Welkom! KIBUM trifft Niederlande

... war das Motto der KIBUM 2008 und da verstand es sich fast von selbst, dass auch der Fachdienst Regionalentwicklung und Internationale Beziehungen in diesem Rahmen aktiv wurde und Gäste aus der Partnerstadt Groningen zur Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse einlud.

2007 wurde unter dem Motto „Bonjour la France! KIBUM trifft Frankreich“ eine stattliche Anzahl von Kindern und Jugendlichen aus Cholet nach Oldenburg eingeladen, um gemeinsam mit Oldenburgern für die KIBUM aktiv zu werden. Auch diesmal stand die Begegnung von Kindern aus den Partnerstädten wieder im Vordergrund, die sich gemeinsam und auf unterschiedliche Weise mit der KIBUM auseinandersetzten.

Der Fachdienst Regionalentwicklung und Internationale Beziehungen der Stadt Oldenburg, das Kulturbüro in Groningen und die Stadtbibliothek Oldenburg haben ein Projekt initiiert, um Groninger Kinder mit der KIBUM und ihrer Partnerstadt Oldenburg bekannt zu machen: Am 17. November 2008 hatten Drittklässler der Oldenburger Heiligengeisttorschule und der Grundschule am Staakenweg mit Grundschülern aus den Groninger Schulen De Pedinghe und De Swoaistee eine Verabredung zum gemeinsamen Frühstück. Hierbei haben sie sich zunächst näher kennengelernt, bevor sie zu einer Lesung mit dem niederländischen Kinder- und Jugendbuchautor Edward van de Vendel aufbrachen. Sein Buch „Superguppy“, das in den Niederlanden längst zum Kult avanciert ist, war die Grundlage für eine laute und fröhliche, in zwei Sprachen abgehaltene Gedichtrezitation, zu der Edward van de Vendel die Kinder gesten- und mimiktreich animierte. Im Anschluss besuchten die Kinder die KIBUM-Ausstellung „Guck mal! Kijk eens!“ in den Räumen des bbk.

Nach dem Mittag wurden die Groninger Gäste von den Oldenburgern Ole, Onno, Avis, Jakob und Demian, fünf Jungen im Alter von 9 bis 11 Jahren aus der „Regenbogengruppe“ des Hortes der evangelischen Kindertagesstätte, erwartet. Mit ihrer Betreuerin Petra Zimmerling haben die fünf Jungen eine „Führung zum Mitmachen“ für Gleichaltrige entwickelt, in der sie wichtige Oldenburger Gebäude wie zum Beispiel den Pulverturm, das Schloss, das Degode-Haus, die Hirschapotheke aber auch die Bergstraße und das Staatstheater vorstellen und dabei anhand von Fragen und Aktionen über Stadtgeschichtliches informieren.

Die kleinen Stadtführer hatten sich sehr auf die Groninger Gäste gefreut und sogar etwas Niederländisch geübt, um ihre Gäste gebührend in der Landessprache begrüßen zu können. Für diejenigen aus der Gruppe „Regenbogen“ mit Migrationshintergrund ist es jedes Mal eine besondere Herausforderung, ausländischen Kindern die eigene „zweite Heimat“ zu erklären.

Nach einem Besuch der Kinder- und Jugendbuchmesse ging es für die Gäste aus der Partnerstadt im public express wieder zurück nach Groningen. Der Wunsch sich wiederzusehen beziehungsweise eine Schulpartnerschaft aufzubauen, wurde sowohl von den Oldenburgern als auch von den Groninger Schülerinnen/Schülern und Lehrerinnen/Lehrern ausgesprochen.

Bilder vom KIBUM-Besuch der Groninger