Kooperation zwischen Oldenburg, Groningen und Bremen

Von der Quartiersentwicklung über Jugendpolitik bis zum Arbeiten in der Zukunft reichte das Themenspektrum beim Fachtreffen Groningen-Oldenburg-Bremen: 110 Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltungen sowie Fachleute aus Hochschulen, Institutionen und Vereinen nahmen am 25. Oktober 2018 an der Tagung im Bremer Rathaus teil. Begrüßt wurden sie von Bremens Bürgermeisterin Karoline Linnert.

Da alle Städte vor ähnlichen Herausforderungen stehen, haben die Expertinnen und Experten die Gelegenheit genutzt, ihr Wissen auszutauschen, sich weiter zu vernetzen und vergleichbare Fragestellungen zu diskutieren.

Gearbeitet wurde in sieben Fachgruppen an folgenden Themen:
1. Arbeitsplatz 4.0 in der Verwaltung – Austausch zu innovativen Arbeitsformen wie kooperativem Arbeiten und Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen;
2. Bibliotheken – Von traditionellen Aufgaben zu einer neuen sozialen und gesellschaftlichen Ausrichtung;
3. Gewerbegebiete – Entwicklung nachhaltiger ressourceneffizienter Nachbarschaften;
4. Internationale Sichtbarkeit – Gemeinsame, öffentlichkeitswirksame Präsentation der Themen Digitalisierung, Mobilität und Nachhaltigkeit;
5. Jugendbeteiligungskonzepte – Austausch zu best practice-Projekten;
6. Lastenräder – Baustein der städtischen Mobilitätsstrategie;
7. Quartiersarbeit basisdemokratisch – Wie kann man soziale Partizipation fördern?

„Dieser Austausch hat sich über die Jahre überaus bewährt, er hat zu einer engen grenzüberschreitenden Städte-Achse geführt, die in dieser Art und Breite einmalig ist“, sagte Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Es ist immer gut, über den eigenen Tellerrand zu sehen und verschiedene Denkansätze zu diskutieren“, betonte Bremens Bürgermeisterin Karoline Linnert.

Das Fachtreffen findet seit 2009 jährlich statt. Der Tagungsort wechselt dabei jedes Jahr zwischen den drei Städten.