Internationale Städtepartnerkonferenz in Bremen

„17 Ziele für eine bessere Welt“ – unter diesem Motto luden die Städte Bremen und Bremerhaven ihre Partnerkommunen aus aller Welt zum Austausch ein. Am 4. und 5. März 2019 trafen sich die Delegationen in der Hansestadt, um über die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu diskutieren.

Am Vormittag des 4. März hatten die Delegierten Gelegenheit, sich bei einer von fünf angebotenen Exkursionen über nachhaltige Projekte in Bremen und Bremerhaven zu informieren. Bei der Eröffnungsveranstaltung am Nachmittag sprach Außenminister Heiko Maas in seiner Keynote davon, dass sich Menschen in vielen Ländern der Welt mit den Nachhaltigen Entwicklungszielen beschäftigten. Er zitierte das bekannte Märchen von den Bremer Stadtmusikanten und betonte: „Ohne Zusammenarbeit geht es nicht. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile“. In einer kurzen Vorstellung bekamen alle Partnerstädte die Gelegenheit, ihre Projekte zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele vorzustellen.

Beim Abendempfang im Übersee-Museum präsentierten sich verschiedene Projekte zu den Nachhaltigkeitszielen, die in Bremen und Umgebung umgesetzt werden. Darüber hinaus gab es die Gelegenheit für weiteren Austausch und das Knüpfen von neuen Kontakten.

Am folgenden Konferenztag bot sich in 20 Workshops die Gelegenheit zum Austausch untereinander. Jeweils fünf Workshops fanden parallel statt, sodass die Auswahl schwer fiel. Den Fokus hatten die Veranstalter auf die Ziele 4 („Hochwertige Bildung“), 6 („Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“), 10 („Weniger Ungleichheiten“) und 11 („Nachhaltige Städte und Gemeinden“) gelegt.

Zwei Mitarbeiterinnen des Bereichs Repräsentation und Internationale Beziehungen nahmen für Oldenburg an der Konferenz teil. Ihnen bot sich ein guter Einblick in die Organisation einer internationalen Konferenz und die Möglichkeit zum Austausch mit den internationalen Gästen. In Gesprächen mit ebenfalls anwesenden Vertreterinnen und Vertretern aus Oldenburgs Partnerstadt Groningen konnte auch die trilaterale Zusammenarbeit mit Bremen und Groningen gestärkt werden.