Oberbürgermeister Krogmann zu Antrittsbesuch in Kingston

Am 22. und 23. April 2015 besuchte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann Oldenburgs Partnerstadt Kingston upon Thames. Nach seiner Rückkehr zog er eine positive Bilanz des Besuchs. Dabei betonte er, wie gut sich die Kontakte zwischen beiden Städten entwickelt hätten. „Wir haben hier an zwei Tagen sehr gute Gespräche geführt. Die konkrete Zusammenarbeit wollen wir vor allem auf dem Gebiet der Wirtschaftskontakte stärken,“ kündigte Krogmann an.

Kingston hatte als erste Stadt Großbritanniens einen sogenannten „Business Improvement District“ eingerichtet und ist nun Vorreiter dieser Projektstruktur. Grundeigentümer und Gewerbetreibende tragen dort, weitgehend in Eigeninitiative, zur Entwicklung und Werterhaltung eines Quartiers bei. Auf der Seite der Gastgeber stießen die Ausführungen über das Technologie- und Gründerzentrum (TGO) in Oldenburg auf großes Interesse.

Auf dem Programm der zweitägigen Reise standen außerdem ein Besuch der Universität in Kingston sowie Gespräche mit der politischen und administrativen Spitze der Stadt. Dazu gehörten ein Treffen mit Kevin Davis (Leader of the Council, entspricht dem Ratsvorsitzenden, allerdings mit Leitungsfunktion in der Verwaltung), Bruce McDonald (Chief Executive, vergleichbar einem Stadtdirektor) und Ken Smith (ehrenamtlicher Bürgermeister von Kingston). Dabei ging es um Themen der Stadtentwicklung, Bürgerbeteiligung und auch um Flüchtlingsunterbringung.

Weitere Kontaktwünsche entstanden beim Besuch der Kingston University im Hinblick auf das Edith Russ Haus und beim Besuch der Ballet Boyz, die sich über Kontakte zum Staatstheater und zum Oldenburger Filmfest freuen. Darüber hinaus gab es einen Austausch über das „International Youth Festival“, das bereits im Jahr 2012 in Oldenburg zu Gast war. Hier entstanden erste Ideen einer weiteren Zusammenarbeit.