Oberbürgermeister Gerd Schwandner besucht Mateh Asher

Gemeinsam mit Kulturdezernent Martin Schumacher ist Oberbürgermeister Gerd Schwandner vom 21. bis 24. Februar in Oldenburgs Partnerkommune Mateh Asher im westlichen Galiläa gereist. Der Antrittsbesuch in Israel erfolgte parallel zur Freundschaftsreise von 20 Oldenburgern der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, die sich zehn Tage in Mateh Asher aufhielten.

Am Donnerstag nahmen Oberbürgermeister und Kulturdezernent Schumacher an einem Seminar im Studien-Zentrum des Museums im Kibbutz Loghame ha`Ghetaot (zu Deutsch Kibbutz der Warschauer Ghetto-Kämpfer) teil. Thema: „Die Vergangenheit erinnern, die Gegenwart leben und die Zukunft vorbereiten". Zum Programm gehörte auch eine Führung durch das Museum.

„Beim Gedankenaustausch mit den israelischen Freunden ging es um die Frage, welche Einsichten junge Menschen heute aus der Geschichte des Holocaust gewinnen können und wie aktuellen Problemen wie etwa dem wieder zunehmenden Antisemitismus und der Angst vor dem Umgang mit Fremden begegnet werden kann“, so Schwandner.
Zum Ausklang des Donnerstags gabs ein Abendessen mit Landrat Yehuda Shavit, seinem Stellvertreter Arnon Ori und Avi Hatchuel, der erst kürzlich in Oldenburg zu Gast war. Am Freitag standen weitere Gespräche in der selben Besetzung auf dem Programm.

Kontakte unter Schülern sollen gefördert werden
Ergebnis der Unterredungen: In den kommenden Jahren sollen der Austausch und die Zusammenarbeit von Schulen sowie Schulpartnerschaften gefördert werden. Die IGS Flötenteich hat bereits erste Kontakte geknüpft. Das Alte Gymnasium Oldenburg beginnt in diesem Jahr mit dem Schüleraustausch.

Vor der nächtlichen Abreise fuhren Schwandner und Schumacher nach Tel Aviv. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt gab es Gespräche mit dem Deutschen Botschafter Dr. Dr. Harald Kindermann und dem Leiter des Goethe-Instituts, Georg Blochmann. Der Botschafter sagte einen Besuch in Oldenburg zu.

Das freute auch Schwandner: „Wir wurden überall sehr offen und gastfreundlich empfangen. Beim nächsten Gegenbesuch wollen wir uns dafür revanchieren!“