Erste Praktikantin in Mateh Asher

Vierwöchiger Aufenthalt in der israelischen Partnerkommune
Ursprünglich wollte Christina Arnold schon im Sommer 2006 ein dreimonatiges Praktikum in Oldenburgs israelischer Partnerkommune, dem Landkreis Mateh Asher im westlichen Galiläa, machen. Alles war so gut wie in trockenen Tüchern, doch dann kam der Krieg mit dem Libanon diesen Plänen in die Quere.

Mateh Asher liegt direkt an der libanesichen Grenze und war deshalb auch von den Auseinandersetzungen im Sommer 2006 unmittelbar betroffen.

Bis zum geplanten Studium im Oktober 2007 wollte Christina Arnold die Zeit für den lange geplanten Auslandsaufenthalt nutzen. So hat sie für vier Wochen in einer Gastfamilie in Shave Zion, einem der acht Moshavim des Landkreises direkt an der Mittelmeerküste, verbracht. Ihr Praktikum hat sie teils in der Bibliothek, teils im Museum Loghame Ha'Getaot abgeleistet.

Loghame Ha'Getaot ist der Kibbutz der Warschauer Ghettokämpfer und neben Yad Vashem in Jerusalem die zweite große nationale Gedenkstätte für die Shoa.

Christina Arnold hat Israel und Mateh Asher bereits als junges Mädchen im Rahmen des internationalen Jugendaustausches des Amtes für Jugend, Familie und Schule der Stadt Oldenburg bereist und so eindrückliche Erinnerungen von Land und Leuten mitgebracht, dass sie einmal länger dort sein und tiefere Einblicke in dies vielschichtige Land bekommen wollte.

Im Rahmen der verschiedenen vom Fachdienst Regionalentwicklung und Internationale Beziehungen organisierten Aktivitäten mit Mateh Asher, die in den letzen Jahren stetig zugenommen haben, war Christina Arnold die erste, die in ein Berufspraktikum im Partnerlandkreis vermittelt werden konnte.