Oberbürgermeister beeindruckt von israelischer Partnerkommune

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat bei seinem Besuch im September 2016 in der israelischen Partnerkommune Mateh Asher ein umfangreiches Arbeitsprogramm absolviert. Dabei hat er den Landkreis im Norden Israels in all seinen Facetten kennengelernt. Zu den Stationen des Besuches gehörte vor allem eine umfangreiche Information über das Schul- und Bildungssystem in Mateh Asher. Aber auch Themen wie Müllentsorgung, Energiegewinnung, das Leben und Arbeiten im Kibbuz standen genauso auf dem Programm wie eine Führung durch das historische Museum „Ghetto Fighters House“. Auch bei den Möglichkeiten, Projektförderung durch die EU zu bekommen, soll eng zusammengearbeitet werden.

Kooperation soll nun vertieft werden
Insgesamt war der Aufenthalt in Mateh Asher durch einen sehr intensiven Austausch mit der dortigen Verwaltungsspitze gekennzeichnet. Dazu gehörten Landrat Yoram Israeli sowie seine Stellvertreter, die beiden Dezernenten Moshe Davidovich und Eyal Raiz. Nun soll ausgearbeitet werden, wie eine sinnvolle Vertiefung der Kooperation aussehen kann. Nach einer ersten Einschätzung könnte dabei der bereits bestehende Jugend- und Schüleraustausch ausgebaut werden. Mateh Asher zeichnet sich dabei besonders durch das friedliche Zusammenleben von Arabern und Juden aus.

„Es ist mein Wunsch, dass sich der Austausch zwischen den Jugendlichen intensivieren ließe, denn damit können wir die Basis für gegenseitiges Verständnis legen“, zieht OB Krogmann eine Bilanz seines Besuches. „Dabei hoffe ich sehr auf die Unterstützung der Oldenburger Schulen.“ Krogmann wohnte während seines Aufenthaltes in einem Kibbuz. Begleitet wurde er nach Israel von zwei Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Die Partnerschaft zu Mateh Asher besteht seit 1986.