Geteilte Träume

...oder was heißt hier Wiedervereinigung?
Vom 14. bis zum 17. September 2009 waren auf Einladung des Fachdienstes Regionalentwicklung und Internationale Beziehungen und des Kulturbüros der Stadt junge Menschen aus dem Partnerlandkreis Rügen zu Gast in Oldenburg. Gemeinsam mit ihren Lehrern nahmen die Schüler einer 10. Klasse der Regionalen Schule in Binz/Rügen an einer Veranstaltung im Rahmen der Reihe „GrenzLinien – Umbrüche in Ost und West“ teil. Zusammen mit einer 10. Klasse der Realschule Osternburg erarbeiteten sie Historisches und Persönliches zum Thema „Mauerfall“ und „Wende“.

Ihre Ergebnisse präsentierten sie in Anwesenheit von Bürgermeisterin Rita Schilling Schülern von der Realschule Hochheider Weg und der Helene-Lange-Schule.

Obwohl die Rügener Schüler aufgrund ihrer Familiengeschichten eine persönlichere Beziehung zum Fall der Mauer beziehungsweise zur Grenzöffnung nach 1989 haben als die Oldenburger, war die Meinung auf beiden Seiten einhellig: Ossis und Wessis, das ist für die jüngere Generation nur noch eine geografische Bezeichnung, große Unterschiede können sie nicht mehr feststellen.

Zwar ist auch diese Generation vertraut mit den noch existierenden Voreingenommenheiten zwischen Ost- und Westdeutschen, doch ihr Statement „Wir sind ein Volk!“ formulierten sie selbstbewusst und mit Blick in die Zukunft.

Bilder vom Workshop