Horst Janssen erstmals als Künstler in China präsentiert

Ausstellung mit 74 Werken in der Millionenmetropole Xi’an
Eine Ausstellung in der chinesischen Metropole Xi’an mit 74 Werken von Horst Janssen eröffneten Oberbürgermeister Gerd Schwandner und Jutta Moster-Hoos vom Horst-Janssen-Museum am Sonntag, 21. September 2014, in Begleitung von Klaus Wegling, Leiter der Wirtschaftsförderung, zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Xi’an und des dortigen Kulturamtes.

Bereits Monate zuvor waren die Kolleginnen des Xi’an Museums und des Horst-Janssen-Museums im Austausch über das Projekt und haben sich auf eine Auswahl von Werken verständigt, die dann in China gezeigt wurden. Janssen wurde als bedeutender Künstler des 20. Jahrhunderts in allen seinen Techniken und Sujets zum ersten Mal in China vorgestellt. Die meisten Werke stammten aus dem Sammlungsbestand der Claus Hüppe-Stiftung, die durch ihre Leihgaben das von der Stadt Oldenburg initiierte Ausstellungsprojekt ermöglichte und damit dem Wunsch der Leitung des Horst-Janssen-Museums in großzügiger Weise nachkam.

Das Xi’an Museum ist ein städtisches Museum, das 2007 eröffnet wurde und auf drei Etagen vor allem Exponate zur Geschichte Xi’ans zeigt. Xi’an ist als ehemalige Hauptstadt von 13 chinesischen Dynastien ein Fundort von wertvollen Artefakten und vor allem durch die Ausgrabung des nahe gelegenen Mausoleums mit der so genannten „Terrakotta-Armee“ eine Stadt mit weltweitem Bekanntheitsgrad. Seit 2007 ist Xi’an zusammen mit Groningen in einer trilateralen Kooperation mit Oldenburg assoziiert. Eine Verbindung, die kulturell, wirtschaftlich und bildungspolitisch Früchte trägt – von Schulpartnerschaften bis zum Austausch von Forschungsergebnissen zu Umweltfragen – und die Oldenburg mit internationalen Partnern vernetzt.