Der Stadtbildpreis

Der Stadtbildpreis der Stadt Oldenburg zeichnet zukunftsfähige Bauprojekte aus. Dabei liegt der Fokus nicht ausschließlich auf dem „Stadtbild“ im Sinne gut gestalteter Fassaden. Vielmehr sollen Projekte aus Architektur, Städtebau, Landschaftsplanung und Denkmalpflege ausgezeichnet werden, die im Rahmen eines ganzheitlichen Konzepts beispielhaft für qualitätsvolles und zukunftsfähiges Bauen sind.

2006 wurde der Stadtbildpreis nach fünfjähriger Pause wieder vergeben. Teilnahmeberechtigt waren alle Projekte aus Architektur, Städtebau und Freiraumplanung im Stadtgebiet von Oldenburg. Der Stadtbildpreis wurde in zwei Kategorien vergeben. Eine Fachjury, die sich aus Architekten, Stadt- und Freiraumplanern sowie Mitarbeitern der Bauverwaltung zusammensetzte, ermittelte die Fachpreise. Erstmals wurde 2006 der Bürgerpreis ausgelobt. Hierfür waren die Bürger der Stadt Oldenburg aufgerufen, aus den eingereichten Arbeiten einen Preisträger auszuwählen. Die Arbeiten wurden in Form einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Der Bürgerpreis soll eine breitere Diskussion über Architektur, Stadtplanung und Baukultur anregen.

Die Preisverleihung fand am 8. Oktober 2006 in der ehemaligen Mohrmannhalle am Pferdemarkt statt. Die Fachpreise gingen an das Architekturbüro Oltmanns aus Oldenburg für die Sanierung des Wohn- und Geschäftshauses am Schlosswall 15. Das Architekturbüro Meier-Ebbers aus Oberhausen wurde für den Neubau des Schuhhauses Zumnorde in der Achternstraße ausgezeichnet. Der dritte Fachpreis ging an das APS-Architekturbüro in Stuttgart für den Neubau der EWE-Arena in der Maastrichter Straße. Erstaunlich war das Ergebnis des Bürgerpreises. Das Votum der Fachjury und der Bürger stimmten überein: Auch der Bürgerpreis ging an das Wohn- und Geschäftshaus am Schlosswall 15.