wichtiger Impuls gegen Einnahmeverluste

Stadt setzt sich für anlassfreie Sonntagsöffnungen ein

Der Einzelhandel in Oldenburg soll durch Sonntagsöffnungen ein zusätzliches Angebot in der Corona-Krise machen können. Dafür setzte sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ein. Schon mit Schreiben vom 11. Juni 2020 hatte sich Krogmann an Minister Bernd Althusmann gewandt und um Unterstützung für die beabsichtigte Zulassung von anlassfreien verkaufsoffenen Sonntagen 2020 gebeten. „Die Corona bedingten Geschäftsschließungen haben zu erheblichen Einnahmeverlusten und damit zu Existenzgefährdungen geführt. Der Einzelhandel braucht  jetzt zusätzliche Einkaufsangebote“, ist Krogmann überzeugt. Einen gleichlautenden Appell gegenüber der Landesregierung für Sonntagsöffnungen hat auch der Niedersächsische Städtetag formuliert. Auch die IHK Oldenburg empfahl gegenüber der Stadt zur Stabilisierung und Belebung der Wirtschaft die Zulassung von Sonntagsöffnungen.

Keine Sonntagsöffnung zum Kramermarkt

Bisher konnten alle beantragten anlassbezogenen Sonntagsöffnungen wegen der geltenden Restriktionen nicht stattfinden. Es traf auch die Sonntagsöffnung am 11. Oktober zum Kramermarkt, weil der durch die Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus verboten ist und damit der Anlass für die Öffnung nicht mehr besteht. Vor dem Hintergrund der von ver.di beantragten gerichtlichen Überprüfung der Zulassung dieser Verkaufsöffnung, hat die Stadt die beklagte Genehmigung formell widerrufen, wodurch sich das Gerichtsverfahren erledigt hat.