Rahmenvereinbarung

Oldenburger Fachkräfte-Initiative unterschreibt Vereinbarung

Fachkräftesicherung soll zukünftig als eine gemeinsame strategische Zukunftsaufgabe für Oldenburg angegangen werden – dies vereinbarten die an der Fachkräfte-Initiative beteiligten Unternehmen und Institutionen und unterzeichneten hierfür offiziell eine Rahmenvereinbarung. Damit liegt knapp zwei Monate nachdem Oberbürgermeister Jürgen Krogmann gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft den Startschuss zur Fachkräfte-Initiative Oldenburg (FIO) » gegeben hat, ein erstes Ergebnis vor.

Beteiligte legen Rahmen für künftige Zusammenarbeit fest
In dem gemeinsam erarbeiteten Papier legen die Kooperierenden konkrete Ziele und Handlungsfelder des Oldenburger Bündnisses fest. „Die Rahmenvereinbahrung » (1,47 MB, PDF) ist eine sehr gute Grundlage für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Fachkräfte-Initiative. Im Wettbewerb um gute Fachkräfte setzen wir auf ein Bündel von Maßnahmen, wie etwa die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Attraktivität des Standortes Oldenburg oder die Qualifizierung von Arbeitssuchenden, dazu gehören selbstverständlich auch die derzeit zu uns kommenden Asylbewerberinnen und -bewerber,“ so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Alle Mitglieder des Bündnisses haben sich zum Ziel gesetzt, die Initiative dauerhaft durch Mitwirkung an geeigneten Maßnahmen zu unterstützen und in diesem Rahmen eigenverantwortlich Projekte und Aktivitäten innerhalb des eigenen Wirkungsbereiches zu befördern und zu begleiten.

Zur Erreichung der Ziele haben die Kooperationspartner fünf Handlungsfelder vereinbart, die in gemeinsamer Verantwortung bearbeitet werden sollen:

  • Den Standort Oldenburg als idealen Lebensmittelpunkt mit einer einzigartigen Balance von beruflichen Erfolgschancen und einer hohen individuellen Lebensqualität im In- und Ausland bekannt machen.
  • Unternehmen und Einrichtungen des Standortes Oldenburg bei der Anwerbung von Fach- und Führungskräften aus dem In- und Ausland unterstützen.
  • Menschen dazu motivieren und dazu in die Lage versetzen, am Standort Oldenburg ihre Ausbildung zu absolvieren und diese Menschen im Anschluss an ihre Ausbildung an die Region binden.
  • Die Qualifizierung von Arbeitsuchenden und Arbeitslosen mit dem Fachkräftebedarf der Unternehmen in Übereinstimmung bringen.
  • Die Vernetzung der Arbeitsmarktakteurinnen und -akteure im Hinblick auf die vier vorgenannten Handlungsfelder vorantreiben.

Teilgenommen an der Unterzeichnung haben:  

  • Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister Stadt Oldenburg
  • Christian Berndt, Teamleiter Arbeitgeber-Service, Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven
  • Dirk Heitkötter, Geschäftsführer Arbeitgeberverband Oldenburg
  • Rainer Krause, Leiter Personalmanagement BÜFA
  • Jörg Stahlmann, Vizepräsident Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Andreas Kluge, Geschäftsführer CEWE Stiftung
  • Heiko Henke, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Oldenburg
  • Dr. Dirk Tenzer, Geschäftsführer Klinikum Oldenburg
  • Dr. Thomas Hildebrandt, Geschäftsführer Oldenburgische Industrie- und Handelskamme
  • Prof. Dr.-Ing. Andreas Hein, Vorstandsmitglied OFFIS

Weitere Unterzeichner sind:

  • Nikolaus Behr, Vorstand IT und Personal, EWE AG
  • Roland Otten, Direktor Bereich Personal, Landessparkasse zu Oldenburg

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