Technologiepark Oldenburg nimmt weiter Gestalt an

Stadt schafft Rahmenbedingungen für den IT-Campus und Wissenschaftliche Forschungsinstitute

Der Rat der Stadt hat den Weg freigemacht für weitere Technologieansiedlungen rund um die Uni. Das zwischen Ammerländer Heerstraße, Pophankenweg und Bahnlinie gelegene Areal des Technologieparks Oldenburg steht schon längere Zeit im besonderen Fokus. In Anbetracht der exponierten Lage soll an diesem Standort die sogenannte „Wissenschaftsbandachse“ aus dem STEP 2025 – bestehend aus der Universität, der Jade Hochschule, den Berufsbildenden Schulen sowie dem Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg – um den Technologiepark komplettiert werden.

Am Montag, 25. November 2019, hat der Rat der Stadt Oldenburg mit einstimmigen Auslegungsbeschlüssen die Rahmenbedingungen für die zukünftige Entwicklung dieses Quartiers geschaffen. „Als Zukunftsstandort bietet der Technologiepark der Stadt Oldenburg innovations- und technologieorientierten Unternehmen ebenso wie universitären Einrichtungen und Forschungszentren große Chancen“, ist sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sicher.

Gemeinsamer Campus mit Aufenthaltsqualität
Die Bauleitplanung umfasst einen Bereich mit einer Größe von rund 26 Hektar vorrangig ehemaliger Gewerbeflächen. Der Bebauungsplan W-796 (Technologiepark Oldenburg) sieht zwischen der Ammerländer Heerstraße und dem Pophankenweg sowie den Straßen Im Technologiepark und Bäkeplacken eine weitergehende, innere Erschließung des Areals vor. „Entlang der zentralen Grünachse soll ein gemeinsamer Campus mit Aufenthaltsqualitäten geschaffen werden, in den auch die notwendige Regenrückhaltung integriert wird“, freut sich Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan über diese städtebauliche Entwicklung.

Planungsrechtliche Voraussetzungen für Technologiepark konkretisiert
Mit den gefassten Beschlüssen werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Technologiepark konkretisiert und weitere Ansiedlungen am Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Oldenburg ermöglicht. „Insbesondere für die Entwicklung des maßgeblich durch das Land Niedersachsen geförderten IT Campus sind jetzt die Rahmenbedingungen durch die Stadt geschaffen“, ergänzt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung.

Entlang der Straße Im Technologiepark wurde 2014 noch auf Grundlage des alten Bebauungsplanes das erste Gebäude in diesem Planbereich bezogen, ein weiteres wird in Kürze fertig gestellt sein. Gegenüberliegend wird das Alfred-Wegener-Institut ein Forschungszentrum für das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) errichten. Auch die bereits in der Öffentlichkeit dargestellte Realisierung eines IT-Campus soll im neuen Quartier Platz finden. Neben verschiedenen Forschungsinstituten und IT-Unternehmen soll ein neuer Schwerpunkt der Universitätsinformatik und des OFFIS Institutes entstehen.

Mehrere tausend Arbeitsplätze
Auf dem Gelände des TPO können in den kommenden Jahren mehrere tausend Arbeitsplätze im Bereich Wissenschaft und Forschung sowie IT-Dienstleistungen entstehen.