Beratungsveranstaltung der Wirtschaftsförderung

Was können insbesondere kleine oder mittlere Unternehmen tun, um ihre Beschäftigten durch eine betriebliche Kindertagesbetreuung zu unterstützen? Wie sehen die städtischen Fördermöglichkeiten ab dem 1. Januar 2014 aus? Wie ist der Weg von der Idee zur Umsetzung? Gibt es die Möglichkeit, mit anderen Betrieben zu kooperieren? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der gemeinsamen Informationsveranstaltung der städtischen Wirtschaftsförderung und des Amtes für Jugend, Familie und Schule am Donnerstag, 12. September 2013. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg die Gelegenheit, sich ausführlich informieren zu lassen und gleichzeitig Kontakte zu knüpfen. Zudem fiel mit dieser Veranstaltung der Startschuss für die städtische Bedarfsabfrage bei Unternehmen zur betrieblichen Kindertagesbetreuung.

„Uns ist es wichtig, Oldenburger Unternehmen und Institutionen Wege aufzuzeigen und Impulse sowie Anregungen zu geben. Das betriebliche Engagement im Bereich ‚Vereinbarkeit von Familie und Beruf‘ ist inzwischen beim Werben um Fachkräfte ein unerlässliches Steuerungsinstrument zur Steigerung von Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit eines jeden Arbeitgebers geworden“, so Klaus Wegling, Leiter der Wirtschaftsförderung.

Möglichkeiten und Praxisbeispiele

Der städtische Fachdienst Kindertagesbetreuung informierte über Formen und Finanzierungsmöglichkeiten der betrieblichen Kindertagesbetreuung. Gleichzeitig stellte sich das städtische Servicebüro Kindertagesbetreuung vor, deren Mitarbeiterinnen auch den Unternehmen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung stehen. Mit den „BÜFA-Minis“ und den „Stadtzwergen“ standen zwei Praxisbeispiele einer Großtagespflege im Mittelpunkt. Während die BÜFA-Einrichtung in eigener Trägerschaft vom Unternehmen selbst geführt wird, wird die städtische Einrichtung „Stadtzwerge“ mit einem externen Anbieter geführt. Beide Referentinnen – Ilka Bornhorst-Gesk (Personalreferentin BÜFA) und Birgit Loth (Amt für Personal- und Verwaltungsmanagement der Stadt Oldenburg) – waren sich einig: Die Einrichtung einer betrieblichen Kindertagesbetreuung ist ein wichtiges Instrument zur Mitarbeiterbindung. „Eltern, die ihr Kind gut versorgt wissen, sind bei der Arbeit motivierter, produktiver und leistungsstärker“ – lautete die einheitliche Erkenntnis.

Ein weiteres wichtiges Ergebnis: Unternehmen können bei der betrieblichen Kindertagesbetreuung kooperieren und sich kompetent durch externe Anbieter unterstützen lassen. So waren die Infostände verschiedener Anbieter vor und nach dem offiziellen Veranstaltungsteil sehr gut besucht.

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