Gastro- und Eventschiff | Austausch Steigleitern

Gastronomie- und Eventschiff verspricht Attraktivitätssteigerung

Alter Stadthafen erfährt maritime Aufwertung

Bereits seit längerer Zeit beabsichtigt die Stadt Oldenburg, ein Schiff mit einem gastronomischen Angebot an Bord für den Alten Stadthafen zu gewinnen. Ziel ist dabei, für eine weitere Belebung und Aufwertung an der Hafenpromenade zu sorgen und ebenso einen touristischen Anziehungspunkt für besondere Veranstaltungen zu etablieren. Diesen Ansatz verfolgen auch die in 2022 der Wirtschaftsförderung vorgelegten Interessenbekundungen. Aufgrund der räumlich begrenzten Hafenfläche kann hierfür lediglich ein Liegeplatz angeboten werden.

Fahrgastschiff mit gut 50 Metern Länge vorgesehen

Konkret soll im Alten Stadthafen, im Bereich zwischen der Deutschen Bundesbank und der Agentur für Arbeit Oldenburg, folgendes Vorhaben konkretisiert werden: Ein modernes, rund 50 Meter langes Fahrgastschiff bietet das passende Ambiente für ein tageweises gastronomisches Angebot vor Ort. Gleichzeitig werden als besonderes Event für Privatpersonen und Firmenveranstaltungen Ausflugs- und Flussfahrten, beispielsweise in andere Häfen, angeboten. „Das Projekt macht den Oldenburger Stadthafen attraktiver und lässt weitere positive touristische und wirtschaftliche Effekte erwarten“, ist Oberbürgermeister Jürgen Krogmann überzeugt.

„Im Vergleich zu den Plänen eines anderen Interessenten ist aus hafenbetrieblicher Sicht auch von Bedeutung, dass das in Aussicht stehende Schiff eigenständig ausschwimmt. Unter Berücksichtigung verschiedener, gemeinsam noch abzustimmender Details plant der Projektträger, ein in der Gastronomieszene erfahrener Unternehmer, eine mögliche Inbetriebnahme bis Sommer 2023 ein“, erklärt Ralph Wilken, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung.

Austausch der Steigleitern steht kurz bevor

Im Alten Stadthafen steht darüber hinaus eine weitere – jedoch deutlich weniger Aufmerksamkeit erzeugende – Veränderung an. Auf der gesamten Länge der Hafenpromenade, beginnend am alten Anleger im Hafenbecken bis zum neuen Fähranleger, werden die Leitern an den Spundwänden ausgetauscht. Die vorhandenen Steigleitern dienen vorrangig den dort liegenden Sport- und Freizeitbooten als Zugang, können bei Gefährdungslagen im Bereich der Wasserflächen aber auch Leben retten. Im Rahmen einer regelmäßigen Materialprüfung wurden teilweise Einschränkungen in der Nutzbarkeit festgestellt, weshalb entlang der Hafenpromenade kurzfristig alle Leitern ersetzt werden.

Die mit den Arbeiten beauftragte Firma hat die Einrichtung der Baustelle vor Ort (Freifläche stadtauswärts neben der Arbeitsagentur) am Montag, 16. Januar 2023, abgeschlossen. Die Arbeiten werden jetzt kontinuierlich, vorbehaltlich der Wetterlage, durchgeführt. Nach Auskunft der Firma kommt es im jeweiligen Arbeitsbereich an der Kaje nur zu geringfügigen Beeinträchtigungen.

Zuletzt geändert am 19. Januar 2023