Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung unterstützen gemeinsam neues „Start-up-Zentrum“ des TGO in Oldenburg

„Spitzentreffen“ im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO): Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Uni-Präsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Peters und TGO-Geschäftsführer Jürgen Bath unterzeichneten am Dienstag, 13. Februar 2018, im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg TGO eine Kooperationsvereinbarung über die gemeinsame Zusammenarbeit am neuen „Start-up-Zentrum Oldenburg“. Kernpunkte der Vereinbarung sind:

  • Impulse für die weitere inhaltliche und organisatorische Entwicklung des Zentrums zu geben
  • Unterstützung bei der Auswahl der Gründerteams
  • Einbringen fachlicher Expertise für die Förderung der Gründerteams
  • Vernetzung/Verankerung des Start-up-Zentrums
  • Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Start-up-Zentrums
  • Ansprache weiterer Kooperationspartner

Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sagte anlässlich der Unterzeichnung: „Die Wirtschaft ist in einem rasanten Wandlungsprozess und darauf müssen sich auch die Förderprogramme einstellen. Das Start-up-Zentrum gibt uns die Chance, auf diesen Wandel zu reagieren. Innovative Ideen werden hier gefördert, vor allem aus den Bereichen Energie, Gesundheit und Umwelt. Diese Neuerungen sind wichtig, weil sie die Innovationskraft der gesamten Wirtschaft stärken. Ich bin zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, neue Wege für die Finanzierung von jungen Unternehmen zu finden. Hervorheben möchte ich, dass neben der Stadt Oldenburg und dem Land Niedersachsen viele weitere Partner aus der Wirtschaft und Wissenschaft das Projekt finanziell und personell unterstützen.“

Start-up-Zentrum ergänzt die bestehenden Angebote
Auch der Präsident der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, äußert sich lobend: „Die guten Rahmenbedingungen für Existenzgründerinnen und Existenzgründer werden durch das Start-up-Zentrum Oldenburg insbesondere in den Bereichen Gesundheit sowie Energie und Nachhaltigkeit weiter ausgebaut. Das neue Start-up-Zentrum Oldenburg flankiert die außerordentlich gute Gründungsförderung der Universität und des Standorts Oldenburg. Es ergänzt die bestehenden Angebote, um weiterhin Ausgründungen innovativer Vorhaben bestmöglich zu unterstützen.“

Dr. Joachim Peters, Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), erklärte: „Das neue Start-up-Zentrum in Oldenburg ergänzt perfekt das bereits vorhandene Angebot der regionalen Gründungsförderung. Ich freue mich besonders, dass die Wirtschaft im Oldenburger Land dieses wegweisende Projekt ebenfalls finanziell und aktiv unterstützt, so wie wir als IHK es auch tun.“ 

Und natürlich zeigte sich auch TGO-Geschäftsführer Jürgen Bath hocherfreut: „Mit dem heutigen Tag wird die bisher schon so gute Zusammenarbeit unseres „Kernteams“ bei der Konzipierung des Start-up-Zentrums schriftlich manifestiert. Die Tatsache, dass die Spitzen von Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam mit mir diese Vereinbarung unterzeichnen dokumentiert und symbolisiert eindrucksvoll die große Unterstützung, die das „Start-up-Zentrum“ in Stadt und Region genießt. Das freut mich sehr und gibt starken „Rückenwind“ für die vor uns liegenden Aufgaben. Nicht zuletzt durch die engagierte Unterstützung unserer Kooperationspartner führt dieses in der Region einzigartige Angebot sicherlich zu einer neuen Wertschöpfung.“

Informationen über aktuellen Sachstand
Bath informierte anlässlich der Vertragsunterzeichnung auch über den aktuellen Sachstand des Projekts: So konnte er mittlerweile drei Arbeitsverträge mit Projektleiterin Alexandra Wurm, Projektcoach Oliver Benkel und Daniel de Oliveira Prudêncio abschließen, der Assistenz- und Marketingaufgaben übernehmen wird. Alle drei nehmen ihre Tätigkeit plangemäß am 1. März 2018 auf. Sie werden sich dann zunächst um die Verfeinerung des Accelerator-Programms, die Erweiterung des Partner-Netzwerks und eine intensive Kommunikation nach außen kümmern, „damit wir eine Vielzahl von guten Geschäftsideen erreichen“, so Bath. Die ersten Teams werden sich ab dem Frühjahr um die Aufnahme in das „Start-up-Zentrum“ bewerben und nach einem Auswahlprozess dann zum 1. Juni „durchstarten“ können.

Abschließend konstatierte Oberbürgermeister Krogmann: „Das TGO ist im Übrigen auch genau der richtige Standort für das Projekt: Die Expertise von Geschäftsführer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch die räumliche Nähe zu den vielen anderen jungen, innovativen Firmen trägt dazu bei, die neuen Start-ups erfolgreich auf ihrem Weg in die Zukunft zu begleiten.“ 

Hintergrund

Mit dem „Start-up-Zentrum“ sollen vielversprechende Geschäftsideen, vornehmlich aus den Branchen „Energie“, „Klimaschutz“ und „Gesundheitswirtschaft“ durch ein auf 120 Tage befristetes, intensives Coaching auf einen perfekten Markteintritt vorbereiten. Die Teams erhalten in diesem Zeitraum kostenlose Räume im TGO, intensive Beratung, wertvolle Kontakte und idealerweise auch frisches Kapital, um ihre Ideen umzusetzen. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Landes Niedersachsen, der Stadt Oldenburg sowie Firmen und Institutionen der Wirtschaft.