Neues Instrument zur Belebung der Fußgängerzone

Mietkostenzuschuss für leerstehende Immobilien in der Oldenburger Innenstadt

Der anhaltende Strukturwandel in der Innenstadt, der durch die Corona-Krise deutlich beschleunigt wurde, stellt die Akteurinnen und Akteure vor große Herausforderungen. Mit dem Sofortprogramm Innenstadt verabschiedete der Rat der Stadt Oldenburg (Oldb) am 22. März 2021 ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Unterstützung der Oldenburger Innenstadt. Die „Richtlinie der Stadt Oldenburg (Oldb) zur Förderung von Geschäftsansiedlungen in leerstehenden Immobilien in der Innenstadt“ ist Teil dieses Sofortprogramms und trat am 1. September 2021 in Kraft.

Richtlinie zur Förderung von Geschäftsansiedlungen in leerstehenden Immobilien in der Innenstadt

Mit einem Mietkostenzuschuss sollen gewerbliche Neuansiedlungen und Zwischennutzungen in Leerständen gefördert werden, um die Attraktivität der City zu steigern. Die Höhe des Zuschusses beläuft sich auf 50 Prozent der Kaltmiete bis maximal 500 Euro pro Monat für einen Zeitraum von einem Jahr. Für die Maßnahme ist ein festgelegtes Budget vorgesehen, weswegen bei der Stadt eingehende Anträge nach dem sogenannten Windhundprinzip – also nach Eingangsdatum – bearbeitet werden. Förderfähig sind nur Vorhaben, bei denen noch kein Mietvertrag abgeschlossen wurde.
 
„Mit dem Mietkostenzuschuss steht uns nun ein neues Instrument zur Verfügung, mit dem wir aktiv Leerstände bekämpfen und Unternehmen direkt finanziell unterstützen können. So haben wir die Möglichkeit, punktuell wichtige Akzente in der Innenstadt zu setzen“, freut sich Ralph Wilken, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung.
 
Anträge können seit dem 1. September 2021 beim Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg gestellt werden. Das entsprechende Formular und weitergehende Informationen finden Sie unten stehend:

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