SmartHelm

Verbundprojekt: Intelligenter und aufmerksamkeitssensitiver Fahrradhelm

E-Commerce boomt. Und mit ihm ein gesteigertes Paketaufkommen, was viele Logistikerrinnen und Logistiker sowie Zustellerinnen und Zusteller dazu bewegt, umzudenken. Der Umstieg auf ökologischere Lösungen erfolgt immer häufiger mit dem zusätzlichen Einsatz von Lastenrädern, die Kundinnen und Kunde auf der „letzten Meile“ effizienter und umweltschonender beliefern können. Durch diesen Wandel ergeben sich jedoch neue Herausforderungen für einen sichereren Umgang mit Technologie im Innenstadtverkehr mit und auf dem Fahrrad beziehungsweise Lastenrad, da Kurierfahrerinnen und Kurierfahrer im Alltag großen Belastungen ausgesetzt sind, was zu vielen Fehlzustellungen und Effizienzverlusten führt.

Um Stressfaktoren zu identifizieren und Unfallrisiken zu reduzieren, hat sich ein Konsortium im Raum Bremen/Oldenburg gebildet, das gemeinsam ein (Lasten-)Rad taugliches Informationssystem entwickelt. Dieser sogenannte SmartHelm befreit die Fahrerinnen und Fahrer von Handgeräten – und soll durch eine Einschätzung der Verkehrs- sowie Aufmerksamkeitsbelastungssituation des Fahrpersonals die für die Zustellung benötigten Informationen passgenau und möglichst ablenkungsarm bereitstellen.

Weiterführende Informationen zum Projekt

Angelegt ist das Projekt für drei Jahre, in denen in mehreren Testphasen in einem iterativen Prozess erste Prototypen im Feldversuch von Fahrradkurierinnen und Fahrradkurieren erprobt und weiterentwickelt werden sollen. Die daraus entstehenden Daten und Erfahrungen fließen unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Vorgaben so in die Weiterentwicklung ein, dass am Ende ein Modell zur aufmerksamkeitsbasierten Prozessoptimierung mit besonderem Fokus auf die Lastenrad basierte CityLogistik entsteht. Neben der Erprobung des helmbasierten Informationssystems, so die Hoffnung des Forschungsteams, sollten die so gewonnenen Projektergebnisse schließlich dazu beitragen, die Rolle von Aufmerksamkeit im Straßenverkehr besser und aus einer neuen Perspektive zu verstehen: der von radfahrenden Personen und anderen Beteiligten im Bereich der Mikromobilität (zum Beispiel E-Scooter).

Tiefergehende Informationen und einen Austausch zum SmartHelm zwischen Projektpartnerinnen und -partnern mit Bürgerinnen und Bürgern finden Sie unter dem Link zum Video der Veranstaltung „Lastenradlogistik 2.0- Projekt SmartHelm“ »

Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Homepage des Projektes finden ».

Für die neusten Informationen können Sie dem Projekt unter diesem Link auf Facebook folgen ».

Das Förderprogramm mFUND

Über den mFUND des BMVI: Im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND fördert das BMVI seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um datenbasierte digitale Anwendungen für die Mobilität 4.0. Neben der finanziellen Förderung unterstützt der mFUND mit verschiedenen Veranstaltungsformaten die Vernetzung zwischen Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie den Zugang zum Datenportal mCLOUD ». Weitere Informationen finden Sie im Internet unter der Adresse www.mfund.de ».

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