Exzellenzcluster erhält 34 Millionen Euro Fördermittel für Hörforschung

Großer Erfolg für die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg: Die Hochschule gehört zu den Gewinnern der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Der Exzellenzclusterantrag „Hearing4all“ (Hören für alle) wird für fünf Jahre mit 34 Millionen Euro gefördert. Der Startschuss für das Oldenburger Exzellenzcluster fiel am 1. November 2012.

Der damalige Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner zu dieser guten Nachricht, die im Juni 2012 überbracht wurde: „Die Stadt gratuliert von ganzem Herzen der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und all ihren Partnern, die in den vergangenen Monaten hart am Oldenburger Clusterkonzept Hörforschung gearbeitet haben. Gemeinsam waren die Universität, die Jade Hochschule und die Stadt im Jahr 2008 mit dem Titel Übermorgenstadt in das Rennen um die Auszeichnung als Stadt der Wissenschaft gegangen. Ich finde es ausgesprochen zukunftsweisend, dass unsere gemeinsame Übermorgenstadt nun eine für ihre Exzellenz ausgezeichnete Universität hat.“

Gemeinsamer Erfolg zahlreicher Forschungseinrichtungen
Unter Federführung der Carl von Ossietzky Universität hatte ein Zusammenschluss mit der Medizinischen Hochschule Hannover und der Leibniz Universität Hannover rund um das Thema Hören die Fördersumme von 34 Millionen Euro im Rahmen der Exzellenzinitiative beantragt. Beteiligt sind zudem das Kompetenzzentrum HörTech, die Jade Hochschule, die Hörzentren Hannover und Oldenburg, die Fraunhofer Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie, das Laser Zentrum Hannover e.V. sowie das Hanse-Wissenschaftskolleg Delmenhorst.

Dem Exzellenzclusterantrag mit dem Titel „Hearing4all“ werden fünf Jahre Förderung aus Bundes- und Landesmitteln gewährt. Die Mittel dienen der interdisziplinären Forschung und Entwicklung in der Hör-Diagnostik und Hör-Therapie sowie der Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern. Zudem soll die Zusammenarbeit mit weltweit führenden Hörgeräte- und Hörimplantat-Herstellern ausgebaut werden.