Schulen werden weiter mit digitaler Technik ausgestattet – Investitionen von 1,5 Millionen Euro

Digitale Zukunft: Interaktive Tafeln erobern weiter Klassenzimmer

Die Digitalisierung der Oldenburger Schulen schreitet weiter voran – und damit die Umsetzung des IT-Entwicklungskonzeptes. Nachdem im Jahr 2021 bereits rund 270 Systeme beschafft und installiert wurden, konnte die Stadt nun erneut aus den Geldern des Digitalpaktes Schule von Bund und Ländern schöpfen und rund 1,5 Millionen Euro investieren. So werden zahlreiche weitere Klassenräume aller Schularten noch in diesem Jahr mit modernen Präsentationsmöglichkeiten wie interaktiven Tafeln, Displays und Beamern ausgestattet. Insgesamt wurden in 2022 rund 260 Systeme angeschafft. Auch die LAN- sowie WLAN-Infrastruktur wird weiter ausgebaut. 

„Mit der erneuten Förderung durch den Digitalpakt Schule können wir einen großen Schritt weiter in Richtung Digitalisierung gehen und für alle Schularten die Voraussetzungen für moderne, digitale Unterrichtsformen schaffen. Mit der Investition von jetzt 1,5 Millionen Euro war eine intensive Vorarbeit an den Schulen, aber auch im Amt für Schule und Bildung verbunden und alle Beteiligten haben sehr konstruktiv zusammengearbeitet, um die Förderzusage zu erhalten“, betont Schuldezernentin Dagmar Sachse.

Interaktive Displays und Whiteboard-Tafeln für zahlreiche Schulen

Folgende Schulen erhalten in allen Klassenräumen interaktive 86-Zoll-Displays, die bereits beauftragt sind, aber deren Lieferung noch aussteht: Neues Gymnasium Oldenburg, Cäcilienschule, Oberschule Alexanderstraße, Grundschule Ofenerdiek und die Paul-Maar-Grundschule. Bis zum Herbst werden voraussichtlich noch Aufträge für eine Komplettausstattung der Grundschule Ohmstede und Schule Borchersweg mit interaktiven 86-Zoll-Displays erteilt. Die Oberschule Osternburg erhält in allen Unterrichtsräumen nicht-interaktive 86-Zoll-Monitore.

Zudem wurden für folgende Schulen vollständig oder ergänzend interaktive Whiteboard-Tafeln mit Kurzdistanzbeamern ausgeschrieben, um eine flächendeckende Ausstattung zu erreichen: die Grundschulen Bloherfelde, Staakenweg, Krusenbusch, Nadorst, Bümmerstede, Drielake und Etzhorn sowie die Katholische Grundschule Eversten und die IGS Kreyenbrück.

Weiterer Ausbau der IT-Infrastruktur

In diesem Sommer wird die IT-Infrastruktur in folgenden Schulen ausgebaut. Dazu zählt unter anderem ein flächendeckendes WLAN im gesamten Schulgebäude und eine verbesserte Breitbandanbindung: Grundschulen Krusenbusch, Paul-Maar, Ohmstede, Staakenweg, Hermann-Ehlers-Schule, Eversten, Wallschule, Dietrichsfeld und Ofenerdiek. Bei der Oberschule Ofenerdiek ist nun auch die Sporthalle mit angebunden, bis zum Herbst soll die Oberschule Eversten folgen. 

Eine WLAN-Infrastruktur wurde in den Sommerferien bereits für die Helene-Lange-Schule, für das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) und die IGS Flötenteich geschaffen. Für die BBS3 soll sie in den kommenden Wochen fertig werden. Bis zum Herbst sollen auch das das Alte Gymnasium Oldenburg und das Herbartgymnasium mit WLAN versorgt sein – dies ist jedoch von der Gerätelieferung abhängig.

Medienkonzepte der Schulen als Grundlage

Die Ausstattung mit Präsentationsmöglichkeiten erfolgt in enger Abstimmung mit den Schulen. Die Schulen haben jeweils in langjähriger Arbeit Medienkonzepte erstellt, in denen Anforderungen an Präsentationsmöglichkeiten definiert wurden. Diese Medienkonzepte dienen nun als Grundlage für die Ausstattung.

Über das IT-Entwicklungskonzept

Die Umsetzung des IT-Entwicklungskonzeptes wurde am 30. September 2019 vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossen. Ziel ist es, an allen Schulstandorten in städtischer Trägerschaft die Voraussetzungen für kollaboratives Lernen und Unterrichten mit mobilen digitalen Endgeräten zu schaffen. Gleichzeitig sollen die Netze (Breitbandanbindung, WLAN und LAN) ausgebaut und standardisiert werden.