Wechsel an vier Grundschulen sowie am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung

Neues Schuljahr – neue Schulleitungen

Am Donnerstag, 9. August 2018, startete das neue Schuljahr – zeitgleich übernahmen an vier Grundschulen (Bloherfelde, Bürgeresch, Krusenbusch und Hermann-Ehlers-Schule) sowie am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) neue Schulleitungen die Regie. 

Grundschule Bloherfelde
Neue Rektorin an der Grundschule Bloherfelde ist Alexandra Wohlert. Sie hatte sich nach Beendigung ihrer Elternzeit im Jahr 2012 gezielt für die Grundschule Bloherfelde beworben. „Mein besonderes Interesse galt hier der gerade eingeführten Eingangsstufe, in der ich meine Erfahrungen zum individualisierten Unterricht vertiefen und an der Entwicklung dieses jahrgangsgemischten Konzeptes maßgeblich mitwirken konnte“, berichtet Alexandra Wohlert. An der Qualitätsentwicklung in Bloherfelde hat sie zunächst intensiv in der Steuergruppe, seit 2015 im Schulleitungsteam und seit 2016 offiziell als bestelltes Mitglied der kollegialen Schulleitung mitgearbeitet. In den vergangenen zwei Jahren sei der Gedanke, gerade diese Schule als Schulleiterin zu leiten, immer mehr gereift. „Es freut mich sehr, im Team der kollegialen Schulleitung angebahnte Prozesse fortzuführen, aber auch mit Verantwortung, Klarheit und Herzblut neue Perspektiven und Visionen zu entwickeln“, so die neue Rektorin. Alexandra Wohlert wurde 1972 in Salzgitter geboren, ist dort zur Schule gegangen und hat in Braunschweig studiert und in Hildesheim ihr Referendariat absolviert. Nach dem Referendariat trat sie ihre erste Stelle in Wilhelmshaven an – seitdem ist sie „begeisterte Bürgerin der Stadt Oldenburg“.

Grundschule Krusenbusch
Oldenburg hat auch auf die neue Rektorin der Grundschule Krusenbusch, Katrin Miethke, große Anziehungskraft ausgeübt. Sie war bisher Leiterin der Grundschule Westerburgschule in Emden. Als sie vor zwei Jahren aus persönlichen Gründen nach Oldenburg gezogen war, entschloss sie sich, ihre Zeit nicht länger auf der Autobahn verbringen zu wollen und bewarb sich auf die Stelle in Krusenbusch. An der dortigen Ganztagsgrundschule hat sie den Staffelstab von Gudrun Seeber übernommen, die 35 Jahre lang an der Spitze des Kollegiums gestanden hatte und vor den Ferien in den Ruhestand verabschiedet worden war. Kartin Miethke wurde 1974 in Leer geboren, studierte ab 1994 in Hildesheim und kehrte danach als Junglehrerin in ihre Heimat Ostfriesland zurück. Sie hat 17 Jahre an der Westerburgschule in Emden gearbeitet – erst als Lehrerin, dann als Konrektorin und seit 2013 als Rektorin. Berufsbegleitend hat sie von 2010 bis 2012 an der Technischen Universität Kaiserslautern ihren Master in Schulmanagement absolviert.

Grundschule Bürgeresch
Kein unbekanntes Terrain betritt die neue Leiterin der Grundschule Bürgeresch, Sandra Langenhahn: Sie hatte an der Junkerstraße bereits von März 2007 bis Oktober 2008 ihren Vorbereitungsdienst im Rahmen des Studienseminars absolviert. „Ich traf dort auf ein aufgeschlossenes Kollegium, das die individuellen Bedingungen der Kinder in besonderer Weise in den Blick nahm. Diese Erfahrung hat mich nachhaltig beeindruckt, so dass ich mich der Schule immer verbunden fühlte“, sagt Sandra Langenhahn. „Da die Schule ab dem Schuljahr 2020/21 in eine Ganztagsschule umgewandelt wird, werden wir uns in den nächsten Monaten vor allem um die konzeptionelle und bauliche Entwicklung des Ganztages kümmern“, blickt die neue Rektorin voraus. Sie freut sich, dabei ihre vielfältigen Erfahrungen in Unterricht und Lehrerausbildung einbringen zu können. Sandra Langenhahn war bis Juli 2018 Lehrbeauftragte in der Praxisphase für das Fach Kunst an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg und Fachseminarleiterin für Kunst am Studienseminar in Oldenburg und seit 2011 Lehrerin an der Grundschule Staakenweg. Erste Stationen nach dem Studium waren die Förderschule Borchersweg und die Realschule Ofenerdiek.

Hermann-Ehlers-Schule
Zum 1. August 2018 wurde Heiko Toussaint die Leitung der Hermann-Ehlers-Schule übertragen. Er ist nach viereinhalb Jahren als Konrektor der Oldenburger Paul-Maar-Grundschule auf den Leitungsposten in Eversten gewechselt. „Früher bin ich eigentlich lieber Indianer gewesen und nicht so gerne ein Häuptling. Nach den positiven Erfahrungen als Konrektor fühle ich mich bereit, nun noch mehr Verantwortung zu übernehmen und freue mich sehr auf die neue Aufgabe“, sagt Heiko Toussaint, der mit seiner Familie weiterhin in Garrel wohnt. Oldenburg kennt er trotzdem gut – hier ist der gebürtige Essener aufgewachsen, zur Schule gegangen, hat das Abitur und sein Lehramtsstudium absolviert. Fürs Referendariat wechselte er das Bundesland und ging für zwei Jahre nach Münster, ehe er dann ab August 2000 an der Grundschule in der Gemeinde Molbergen seine erste feste Anstellung als Lehrer bekam. Als männliche Lehrkraft an einer Grundschule war er stets in der Minderheit. Während die meisten seiner Berufskollegen in die Sekundarstufe streben, fühlt sich Heiko Toussaint dagegen im Grundschulbereich genau richtig aufgehoben: „Das passt für mich einfach.“

Berufsbildungszentrum für Technik und Gestaltung
Der neue Schulleiter am Berufsbildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) muss sich an kein neues Arbeitsumfeld gewöhnen – er kennt es bereits bestens: Denn die Nachfolge des langjährigen Schulleiters Wolfgang Meyer, der zum 1. Februar dieses Jahres verabschiedet worden war, trat dessen bisheriger Stellvertreter Gert Mora Motta an. Er wurde bereits im Juni ernannt. Erwin Schröder, schulfachlicher Dezernent bei der Niedersächsischen Landesschulbehörde, übertrug ihm in einer Feierstunde den Dienstposten als Schulleiter am BZTG. Gert Mora Motta war zuvor seit August 2013 stellvertretender Schulleiter gewesen. Davor hatte er seit 2011 als Leiter der Abteilungen Elektrotechnik und Zahntechnik fungiert. Auch sein Referendariat hatte der Diplom-Ingenieur nach dem Studium am BZTG absolviert, wo er anschließend seinen Dienst als Lehrkraft aufnahm. Von 2001 bis 2006 war er ans Studienseminar Oldenburg abgeordnet, um angehende Informatiklehrer auszubilden. Das BZTG sieht Gert Mora Motta aktuell vor großen Herausforderungen: Zum einen stehen umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Standort Straßburger Straße an, zum anderen gilt es, sich konzeptionell auf zukünftige Entwicklungen einzustellen. Als Stichwörter nennt der neue Schulleiter „Industrie 4.0“ und Digitalisierung. Das Hauptaugenmerk liege weiter darauf, jungen Leuten Berufsorientierung zu geben, ihnen die nötigen Qualifikationen zu vermitteln und sie bestmöglich auf die Arbeitswelt vorzubereiten.