Oberschulen setzen erfolgreiche Testphase fort

Unterrichtsbeginn weiterhin um 8.15 Uhr

Die Oberschulen der Stadt Oldenburg werden auch weiterhin um 8.15 Uhr statt um 7.50 Uhr mit dem Unterricht beginnen. Eingeführt wurde dieses Modell Anfang des Jahres 2021, um die Schülerinnen und Schüler während der Corona-Krise auch auf dem Schulweg besser zu schützen. So konnten die Linienbusse entlastet und Mindestabstände besser ermöglicht werden.

Nun wird diese Testphase bis zum Ende des ersten Halbjahres 2021/2022 verlängert, weil sich nicht nur positive Effekte auf dem Schulweg, sondern auch andere Vorteile auf pädagogischer und organisatorischer Ebene zeigen. Schulformsprecher Sven Winkler beschreibt aus Sicht der Schulen: „Wir haben gute Erfahrungen gemacht. Der spätere Unterrichtsbeginn kommt beispielsweise auch dem Biorhythmus, vor allem von Jugendlichen, entgegen und verbessert so den Lernerfolg. Die Akzeptanz der Maßnahme ist bei uns sehr groß.“ Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ergänzt: „Die Oberschulen nutzen die Krise als Chance für Innovationen. Das ist auch für andere gesellschaftliche Bereiche vorbildhaft und verdient Anerkennung.“

Bis Ende des Jahres 2021 wollen die Oberschulen entscheiden, ob es sich auch um ein dauerhaftes Modell handeln könnte und bis dahin weitere Erfahrungen, beispielsweise mit den sich entsprechend ändernden Hallenzeiten für den Schulsport, sammeln.